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Jagd verpachten in Sachsen-Anhalt

Die Ackerbaugebiete der Magdeburger Börde gehören zu den ertragreichsten Niederwildrevieren Deutschlands, Harz und Altmark bieten dagegen Wald mit Rot-, Dam- und Schwarzwild. Schwarzwildschäden im Mais sind hier ein ständiges Thema.

Jäger, die in Sachsen-Anhalt suchen

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Was ein Revier in Sachsen-Anhalt einbringt

Der Pachtzins bewegt sich meist zwischen 8 und 20 Euro je Hektar und Jahr. In der Magdeburger Börde ist der Wildschadensersatz auf Zuckerrüben- und Weizenschlägen der entscheidende Verhandlungspunkt.

Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung, keine verbindlichen Zusagen. Wie sich Fläche, Reviertyp und Lage auswirken, rechnet der Pachtwertrechner durch.

Wer in Sachsen-Anhalt verpachtet

Neben den Jagdgenossenschaften verpachtet der Landesforstbetrieb. Wegen des hohen Wildschadensrisikos in der Börde sollte die Wildschadensregelung vor der Vergabe klar sein.

In vier Schritten zum Pächter

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    Revier eintragen: Fläche, Lage, Wildarten, Art der Vergabe und Preisvorstellung. Das dauert wenige Minuten.

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    Anfragen erhalten: Interessierte Jäger schreiben Sie über die Plattform an, Ihre Adresse und Telefonnummer bleiben verborgen.

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    Bewerber prüfen: Fragen Sie nach Jagdschein, Erfahrung und Referenzen und treffen Sie sich im Revier.

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    Vertrag schließen: Pachtvertrag oder Begehungsscheinvertrag schriftlich aufsetzen und bei der unteren Jagdbehörde anzeigen.

Häufige Fragen

Was bringt die Jagdverpachtung in Sachsen-Anhalt je Hektar?

Der Pachtzins bewegt sich meist zwischen 8 und 20 Euro je Hektar und Jahr. In der Magdeburger Börde ist der Wildschadensersatz auf Zuckerrüben- und Weizenschlägen der entscheidende Verhandlungspunkt.

Wer darf seine Jagd verpachten?

Wer eine zusammenhängende Fläche von mindestens 75 Hektar besitzt, hat einen Eigenjagdbezirk und verpachtet selbst; in Bayern liegt die Grenze bei 81,755 Hektar. Alle kleineren Flächen gehören zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Dort verpachtet die Jagdgenossenschaft für alle Eigentümer, vertreten durch den Jagdvorstand, und der Erlös wird anteilig nach Fläche verteilt.

Wie lange läuft ein Jagdpachtvertrag?

Das Bundesjagdgesetz verlangt mindestens fünf Jahre. Üblich sind neun Jahre bei Niederwildrevieren und zwölf Jahre bei Hochwildrevieren. Pachten darf nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt.

Was kostet das Inserat?

Nichts. Das Einstellen eines Reviers ist für Anbieter kostenlos, es fällt keine Provision an. Interessenten schreiben Sie direkt über die Plattform an, Ihre Adresse bleibt dabei verborgen.

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