Jagd verpachten in Hessen
Hessen gehört zu den waldreichsten Ländern: Reinhardswald, Kellerwald, Vogelsberg, Spessart, Taunus und Odenwald bieten große Waldreviere mit Rot-, Reh- und Schwarzwild. In der Wetterau und im Rhein-Main-Gebiet stehen dem intensiv genutzte Feldreviere gegenüber, wo der Wildschaden das Thema ist.
Diese Jäger suchen gerade in Hessen
Diese Gesuche liegen aktuell vor. Sie können die Jäger direkt anschreiben, auch ohne eigenes Inserat.
Was ein Revier in Hessen einbringt
Der Pachtzins liegt meist zwischen 20 und 45 Euro je Hektar und Jahr. Hessen erhebt in vielen Landkreisen Jagdsteuer; rechnen Sie zusätzlich mit Wildschadensersatz, der in den Ackerbaugebieten der Wetterau erheblich ausfallen kann.
Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung, keine verbindlichen Zusagen. Wie sich Fläche, Reviertyp und Lage auswirken, rechnet der Pachtwertrechner durch.
Wer in Hessen verpachtet
Verpachtet wird von Jagdgenossenschaften, privaten Waldbesitzern und von HessenForst, das Staatsjagden öffentlich ausschreibt. Rund um Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt ist die Nachfrage am größten, in Nordhessen werden dagegen regelmäßig Reviere frei.
In vier Schritten zum Pächter
- 1
Revier eintragen: Fläche, Lage, Wildarten, Art der Vergabe und Preisvorstellung. Das dauert wenige Minuten.
- 2
Anfragen erhalten: Interessierte Jäger schreiben Sie über die Plattform an, Ihre Adresse und Telefonnummer bleiben verborgen.
- 3
Bewerber prüfen: Fragen Sie nach Jagdschein, Erfahrung und Referenzen und treffen Sie sich im Revier.
- 4
Vertrag schließen: Pachtvertrag oder Begehungsscheinvertrag schriftlich aufsetzen und bei der unteren Jagdbehörde anzeigen.
Häufige Fragen
Was bringt die Jagdverpachtung in Hessen je Hektar?
Der Pachtzins liegt meist zwischen 20 und 45 Euro je Hektar und Jahr. Hessen erhebt in vielen Landkreisen Jagdsteuer; rechnen Sie zusätzlich mit Wildschadensersatz, der in den Ackerbaugebieten der Wetterau erheblich ausfallen kann.
Wer darf seine Jagd verpachten?
Wer eine zusammenhängende Fläche von mindestens 75 Hektar besitzt, hat einen Eigenjagdbezirk und verpachtet selbst; in Bayern liegt die Grenze bei 81,755 Hektar. Alle kleineren Flächen gehören zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Dort verpachtet die Jagdgenossenschaft für alle Eigentümer, vertreten durch den Jagdvorstand, und der Erlös wird anteilig nach Fläche verteilt.
Wie lange läuft ein Jagdpachtvertrag?
Das Bundesjagdgesetz verlangt mindestens fünf Jahre. Üblich sind neun Jahre bei Niederwildrevieren und zwölf Jahre bei Hochwildrevieren. Pachten darf nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt.
Was kostet das Inserat?
Nichts. Das Einstellen eines Reviers ist für Anbieter kostenlos, es fällt keine Provision an. Interessenten schreiben Sie direkt über die Plattform an, Ihre Adresse bleibt dabei verborgen.