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Jagdpacht in Sachsen-Anhalt

Die Pachtzinsen liegen bei zehn bis zwanzig Euro je Hektar. Der Wildschaden in der Magdeburger Börde ist wegen des intensiven Ackerbaus ein ernster Posten, in den Waldrevieren des Harzes dagegen gering. Ein Punkt, den viele übersehen: In der Elbaue können Hochwasserjahre die Bejagung über Wochen unterbrechen, während der Pachtzins weiterläuft.

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Aktuelle Angebote: Jagdpacht in Sachsen-Anhalt

Jagd in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist ein unterschätztes Jagdland mit außergewöhnlicher Bandbreite. Der Harz bietet klassische Rotwildreviere in Höhenlagen, die Colbitz-Letzlinger Heide und die Altmark großflächige Kiefern- und Heidereviere mit Dam- und Muffelwild, und die Elbauen sowie die Magdeburger Börde sind ertragreiche Feldreviere mit hohen Rehwild- und Schwarzwilddichten. Ehemalige Truppenübungsplätze gehören zu den wildreichsten Flächen des Landes.

Prägende Wildarten in Sachsen-Anhalt

RotwildDamwildMuffelwildSchwarzwildRehwild

Was kostet eine Jagdpacht in Sachsen-Anhalt?

Der Pachtzins bewegt sich meist zwischen 8 und 20 Euro je Hektar und Jahr. In der Magdeburger Börde ist der Wildschadensersatz auf Zuckerrüben- und Weizenschlägen der entscheidende Verhandlungspunkt.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Sachsen-Anhalt

Das Landesjagdgesetz Sachsen-Anhalt erlaubt Rotwild landesweit und schreibt für Schalenwild Abschusspläne vor; bei Rehwild bestehen vereinfachte Verfahren. Für den Harz gelten wegen des Nationalparks und der großflächigen Borkenkäferschäden besondere Abstimmungen zwischen Forst- und Jagdbehörden, die sich unmittelbar auf Abschusshöhe und Bejagungsart in angrenzenden Revieren auswirken.

Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Sachsen-Anhalt (LJagdG LSA) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einer Jagdpacht in Sachsen-Anhalt achten sollten

Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.

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