Wald und Feld im Wechsel — der häufigste Fall.
Was die Spanne enthält
Die reinen Einnahmen vor Kosten. Nicht abgezogen sind Jagdsteuer (erheben viele Landkreise als Prozentsatz des Pachtzinses), Wildschadensersatz, der Unterhalt der Reviereinrichtungen und die Versicherung.
Der Wildschaden trägt in der Regel der Pächter, nicht der Verpächter — wenn Sie also Ihre Fläche verpachten, ist die Spanne Ihrer Einnahme nahe. Bejagen Sie selbst und geben nur Begehungsscheine aus, gehört er auf die Gegenseite und kann im Ackerbau erheblich ausfallen.
Grundlage sind Marktbeobachtungen und Inserate, keine Zusage. Vergleichbare Reviere liegen im selben Landkreis regelmäßig um den Faktor zwei auseinander; entscheidend sind Zuschnitt, Erschließung und wer gerade sucht.
Die Schweiz fehlt in der Auswahl, weil Grundeigentum dort kein Jagdrecht begründet: Das Revier gehört dem Kanton und wird an eine Jagdgesellschaft verpachtet. Ein Grundeigentümer kann mit seiner Fläche also keinen Pachtzins erzielen.
Eine Jagdpacht ist die langfristigste Form der Jagdausübung. Ideal für Jäger, die Verantwortung übernehmen und ein Revier aufbauen wollen.
Die flexible Lösung, um in einem bestehenden Revier jagen zu dürfen. Oft jährliche oder saisonale Laufzeiten.
Die unkomplizierteste und kurzfristigste Möglichkeit. Ideal für spontane Jagden oder gezielte Wildarten.
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