JagdGelegenheiten24 Logo

Jagd verpachten in Thüringen

Thüringer Wald, Rhön, Eichsfeld und Hainich bieten große Waldreviere mit Rot-, Reh- und Schwarzwild, das Thüringer Becken dagegen offene Feldreviere. Die Pachtpreise liegen unter dem westdeutschen Niveau, die Reviere sind größer.

Diese Jäger suchen gerade in Thüringen

Diese Gesuche liegen aktuell vor. Sie können die Jäger direkt anschreiben, auch ohne eigenes Inserat.

Was ein Revier in Thüringen einbringt

Der Pachtzins bewegt sich meist zwischen 8 und 22 Euro je Hektar und Jahr. Im Thüringer Becken ist der Wildschadensersatz auf Raps- und Weizenschlägen der wichtigste Nebenkostenpunkt.

Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung, keine verbindlichen Zusagen. Wie sich Fläche, Reviertyp und Lage auswirken, rechnet der Pachtwertrechner durch.

Wer in Thüringen verpachtet

Verpachtet wird von Jagdgenossenschaften und von ThüringenForst. In vielen Gemeinden fehlen Pächter, weil die Zahl der ortsansässigen Jäger sinkt; überregionale Bewerber sind deshalb willkommen.

In vier Schritten zum Pächter

  1. 1

    Revier eintragen: Fläche, Lage, Wildarten, Art der Vergabe und Preisvorstellung. Das dauert wenige Minuten.

  2. 2

    Anfragen erhalten: Interessierte Jäger schreiben Sie über die Plattform an, Ihre Adresse und Telefonnummer bleiben verborgen.

  3. 3

    Bewerber prüfen: Fragen Sie nach Jagdschein, Erfahrung und Referenzen und treffen Sie sich im Revier.

  4. 4

    Vertrag schließen: Pachtvertrag oder Begehungsscheinvertrag schriftlich aufsetzen und bei der unteren Jagdbehörde anzeigen.

Häufige Fragen

Was bringt die Jagdverpachtung in Thüringen je Hektar?

Der Pachtzins bewegt sich meist zwischen 8 und 22 Euro je Hektar und Jahr. Im Thüringer Becken ist der Wildschadensersatz auf Raps- und Weizenschlägen der wichtigste Nebenkostenpunkt.

Wer darf seine Jagd verpachten?

Wer eine zusammenhängende Fläche von mindestens 75 Hektar besitzt, hat einen Eigenjagdbezirk und verpachtet selbst; in Bayern liegt die Grenze bei 81,755 Hektar. Alle kleineren Flächen gehören zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Dort verpachtet die Jagdgenossenschaft für alle Eigentümer, vertreten durch den Jagdvorstand, und der Erlös wird anteilig nach Fläche verteilt.

Wie lange läuft ein Jagdpachtvertrag?

Das Bundesjagdgesetz verlangt mindestens fünf Jahre. Üblich sind neun Jahre bei Niederwildrevieren und zwölf Jahre bei Hochwildrevieren. Pachten darf nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt.

Was kostet das Inserat?

Nichts. Das Einstellen eines Reviers ist für Anbieter kostenlos, es fällt keine Provision an. Interessenten schreiben Sie direkt über die Plattform an, Ihre Adresse bleibt dabei verborgen.

Weitere Seiten