Jagd verpachten in Brandenburg
Brandenburg ist das Land der großen Flächen: Kiefernforsten, Seenlandschaften und weite Ackerschläge mit hohen Schwarzwildbeständen, dazu Rot-, Dam- und Muffelwild. Viele Berliner Jäger suchen hier ihr Revier, die Wege sind kurz.
Jäger, die in Brandenburg suchen
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Was ein Revier in Brandenburg einbringt
Der Pachtzins liegt meist zwischen 5 und 15 Euro je Hektar und Jahr. Bei den oft mehrere hundert Hektar großen Revieren summiert sich das trotzdem — kalkulieren Sie Wildschadensersatz in den Kiefernforsten und den Aufwand für Kirrungen und Ansitzeinrichtungen mit ein.
Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung, keine verbindlichen Zusagen. Wie sich Fläche, Reviertyp und Lage auswirken, rechnet der Pachtwertrechner durch.
Wer in Brandenburg verpachtet
Neben den Jagdgenossenschaften verpachten der Landesforstbetrieb und große private Waldbesitzer. Wegen der Größe der Reviere werden häufig Mitpächter und Begehungsscheininhaber gesucht, nicht nur ein einzelner Pächter.
In vier Schritten zum Pächter
- 1
Revier eintragen: Fläche, Lage, Wildarten, Art der Vergabe und Preisvorstellung. Das dauert wenige Minuten.
- 2
Anfragen erhalten: Interessierte Jäger schreiben Sie über die Plattform an, Ihre Adresse und Telefonnummer bleiben verborgen.
- 3
Bewerber prüfen: Fragen Sie nach Jagdschein, Erfahrung und Referenzen und treffen Sie sich im Revier.
- 4
Vertrag schließen: Pachtvertrag oder Begehungsscheinvertrag schriftlich aufsetzen und bei der unteren Jagdbehörde anzeigen.
Häufige Fragen
Was bringt die Jagdverpachtung in Brandenburg je Hektar?
Der Pachtzins liegt meist zwischen 5 und 15 Euro je Hektar und Jahr. Bei den oft mehrere hundert Hektar großen Revieren summiert sich das trotzdem — kalkulieren Sie Wildschadensersatz in den Kiefernforsten und den Aufwand für Kirrungen und Ansitzeinrichtungen mit ein.
Wer darf seine Jagd verpachten?
Wer eine zusammenhängende Fläche von mindestens 75 Hektar besitzt, hat einen Eigenjagdbezirk und verpachtet selbst; in Bayern liegt die Grenze bei 81,755 Hektar. Alle kleineren Flächen gehören zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Dort verpachtet die Jagdgenossenschaft für alle Eigentümer, vertreten durch den Jagdvorstand, und der Erlös wird anteilig nach Fläche verteilt.
Wie lange läuft ein Jagdpachtvertrag?
Das Bundesjagdgesetz verlangt mindestens fünf Jahre. Üblich sind neun Jahre bei Niederwildrevieren und zwölf Jahre bei Hochwildrevieren. Pachten darf nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt.
Was kostet das Inserat?
Nichts. Das Einstellen eines Reviers ist für Anbieter kostenlos, es fällt keine Provision an. Interessenten schreiben Sie direkt über die Plattform an, Ihre Adresse bleibt dabei verborgen.