Jagdpacht in Niedersachsen
Die Pachtzinsen reichen von zehn Euro je Hektar in der Heide bis über vierzig im Hannoverschen Umland. Ein niedersächsisches Thema ist der Gänsefraßschaden in den Marschen an Elbe, Weser und Ems: Dort weiden Zehntausende nordische Gänse, und die Schadensregulierung ist ein eigenes Kapitel im Pachtvertrag. Lesen Sie ihn dort besonders genau.
Nichts Passendes in Niedersachsen?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Niedersachsen sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Niedersachsen ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Mecklenburg-Vorpommern, Hessen.
2-Tage-Drückjagd in Mecklenburg Vorpommern
MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE , MECKLENBURG-VORPOMMERN
€490
Pro Jahr
Begehungsschein in der Nähe von Frankfurt am Main
FRANKFURT AM MAIN, HESSEN
€800
Pro Jahr
Jagd in Niedersachsen
Niedersachsen hat die größte bejagbare Fläche aller Bundesländer und ist Deutschlands wichtigstes Niederwildland. Im Emsland, in der Grafschaft Bentheim und im Oldenburger Münsterland stehen noch Hasen- und Fasanenbesätze, die anderswo verschwunden sind. Der Harz und der Solling bieten klassische Rotwildreviere, die Lüneburger Heide großflächige Wald-Feld-Mischungen mit starkem Schwarzwild, und an der Küste prägen Marschreviere mit Gänsen und Enten das Bild.
Prägende Wildarten in Niedersachsen
Was kostet eine Jagdpacht in Niedersachsen?
Der Pachtzins liegt meist zwischen 15 und 40 Euro je Hektar und Jahr. In den Ackerbauregionen ist der Wildschadensersatz für Mais- und Kartoffelschläden der größte Kostenblock; klären Sie die Regelung vor Vertragsschluss.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Niedersachsen
Das Niedersächsische Jagdgesetz kennt für Rehwild keine behördliche Abschussplanung mehr — der Abschuss wird zwischen Revierinhaber und Jagdgenossenschaft vereinbart. Für Rot-, Dam- und Muffelwild bleibt der Abschussplan bestehen; Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildbezirke beschränkt. Die Wildschadensregelung ist detailliert ausgestaltet und in Ackerbauregionen der entscheidende Verhandlungspunkt beim Pachtvertrag.
Maßgeblich ist das Niedersächsisches Jagdgesetz (NJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einer Jagdpacht in Niedersachsen achten sollten
Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.