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Jagdpacht in Hamburg

Pachtflächen im Land Hamburg gibt es fast nur in den Marschlanden, und sie wechseln selten. Im Umland liegen die Zinsen bei zwanzig bis fünfunddreißig Euro je Hektar, wobei die Nähe zur Stadt einen deutlichen Aufschlag kostet. Ein Revier fünfzig Kilometer weiter draußen kostet oft die Hälfte und jagt sich ruhiger.

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Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

In Hamburg ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Jäger suchen in Hamburg

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Jagd in Hamburg

Hamburg ist städtischer als jedes andere Jagdland, hat aber mit dem Duvenstedter Brook, der Wohldorfer Heide und den Vier- und Marschlanden erstaunlich hochwertige Reviere. Im Norden der Stadt steht eine bekannte Rotwildpopulation, die in der Brunft regelmäßig Besucher anzieht; im Süden prägen Elbmarschen, Obstbau und Grünland das Revierbild. Schwarzwild nimmt in den Randlagen seit Jahren zu.

Prägende Wildarten in Hamburg

RehwildRotwildDamwildSchwarzwildWildgänse

Was kostet eine Jagdpacht in Hamburg?

Für Hamburger Reviere werden meist 20 bis 40 Euro je Hektar und Jahr aufgerufen. Der Wildschadensersatz auf den Marsch- und Gemüsebauflächen der Vier- und Marschlande kann erheblich sein.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Hamburg

Das Hamburgische Jagdgesetz ist stark auf den städtischen Kontext zugeschnitten: großzügig gefasste befriedete Bezirke, enge Vorgaben für den Schusswaffengebrauch in Siedlungsnähe und ein hoher Anteil an Naturschutzflächen mit eingeschränkter Jagdausübung. Auf den landeseigenen Flächen führt die Behörde die Jagd teils in Eigenregie, teils über Pächter mit klaren Abschussvorgaben.

Maßgeblich ist das Hamburgisches Jagdgesetz (HmbJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einer Jagdpacht in Hamburg achten sollten

Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.

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