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Jagdpacht in der Lüneburger Heide

Die Pachtzinsen reichen von zehn Euro je Hektar in der Heide bis über vierzig im Hannoverschen Umland. Ein niedersächsisches Thema ist der Gänsefraßschaden in den Marschen an Elbe, Weser und Ems: Dort weiden Zehntausende nordische Gänse, und die Schadensregulierung ist ein eigenes Kapitel im Pachtvertrag. Lesen Sie ihn dort besonders genau.

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Jagd in der Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide zwischen Hamburg und Hannover ist eine der bekanntesten Jagdlandschaften Norddeutschlands. Kiefernforsten, offene Heideflächen, Moore und Aueniederungen bilden ein Mosaik, das Rot-, Reh- und Schwarzwild trägt; der Rotwildbezirk Südheide zählt zu den bedeutenderen Vorkommen Niedersachsens. Die großen Truppenübungsplätze Bergen und Munster prägen das Wildgeschehen weit über ihre Grenzen hinaus und sorgen für starke Wildbewegungen in die angrenzenden Reviere.

Prägende Wildarten in der Lüneburger Heide

RotwildRehwildSchwarzwildDamwildFeldhase

Was kostet eine Jagdpacht in der Lüneburger Heide?

Aus Hamburg und Hannover in gut einer Stunde erreichbar und dabei erheblich günstiger als das jeweilige Stadtumland. Der Pachtzins liegt meist zwischen 15 und 40 Euro je Hektar und Jahr. In den Ackerbauregionen ist der Wildschadensersatz für Mais- und Kartoffelschläden der größte Kostenblock; klären Sie die Regelung vor Vertragsschluss.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Niedersachsen

Das Niedersächsische Jagdgesetz kennt für Rehwild keine behördliche Abschussplanung mehr — der Abschuss wird zwischen Revierinhaber und Jagdgenossenschaft vereinbart. Für Rot-, Dam- und Muffelwild bleibt der Abschussplan bestehen; Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildbezirke beschränkt. Die Wildschadensregelung ist detailliert ausgestaltet und in Ackerbauregionen der entscheidende Verhandlungspunkt beim Pachtvertrag.

Maßgeblich ist das Niedersächsisches Jagdgesetz (NJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einer Jagdpacht in der Lüneburger Heide achten sollten

Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.

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