Jagdpacht in Nordrhein-Westfalen
NRW hat die höchsten Pachtzinsen im Bundesdurchschnitt — Nähe zu Millionenstädten kostet. Dazu kommt in vielen Kreisen die Jagdsteuer. Der Wildschaden ist im Münsterland und in der Soester Börde erheblich, weil Mais großflächig angebaut wird. Wer rechnet, sollte Pachtzins, Steuer und Wildschaden zusammen betrachten; der Zins allein sagt hier besonders wenig.
Nichts Passendes in Nordrhein-Westfalen?
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Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Nordrhein-Westfalen ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Hessen.
Jäger suchen in Nordrhein-Westfalen
Diese Jäger suchen aktuell eine Jagdmöglichkeit in der Region. Wenn Sie ein Revier zu vergeben haben, können Sie sie direkt ansprechen — alle Gesuche in Nordrhein-Westfalen ansehen.
Suche entgeltlichen oder unentgeltlichen Begehungsschein im Raum Hagen Iserlohn Lüdenscheid
MÄRKISCHER KREIS , NORDRHEIN-WESTFALEN
Suche Begehungsschein
Chr. Engelbert
Sucht eine Jagdgelegenheit
Begehungsschein Sauerland Siegerland
NORDRHEIN-WESTFALEN, NORDRHEIN-WESTFALEN
Suche einen Begehungsschein ( Entgeldlich oder Unentgeldlich) für 2027 im Nördlichen Sauerland. Umkreis möglichst 120km um 45772 Marl! Das Revier sollte in einer guten Stunde,max 1,5, zu erreichen sein. Besitze den Jagdschein seit 2008,bin handwerklich begabt und habe eine gute Zeiteinteilung, da ich im Öffentlichen Dienst tätig bin. Mit anfallenden Arbeiten im Revier bestens vertraut, und waidgerechte Jagd ist für Mich eine Selbstverständlichkeit!
Michael bartoschek
Sucht eine Jagdgelegenheit
Jagd in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland und zugleich ein ernstzunehmendes Jagdland. Eifel, Sauerland, Arnsberger Wald und Egge bieten große Waldreviere mit Rot- und Schwarzwild, das Münsterland und der Niederrhein zählen zu den letzten deutschen Niederwildregionen mit nennenswertem Hasen- und Fasanenbesatz. Der Preis für diese Vielfalt ist eine sehr hohe Jägerdichte und entsprechender Wettbewerb um jede freie Fläche.
Prägende Wildarten in Nordrhein-Westfalen
Was kostet eine Jagdpacht in Nordrhein-Westfalen?
Der Pachtzins liegt üblicherweise zwischen 25 und 60 Euro je Hektar und Jahr. Dazu kommt in vielen Kreisen Jagdsteuer sowie ein hoher Wildschadensersatz in den intensiv bewirtschafteten Ackerbauregionen.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Nordrhein-Westfalen
Das Landesjagdgesetz NRW wurde 2015 grundlegend umgestaltet und 2018 in Teilen wieder zurückgenommen; der heutige Stand liegt näher am Bundesjagdgesetz als die Fassung dazwischen. Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildbezirke — unter anderem Eifel, Arnsberger Wald, Egge und Rothaargebirge — beschränkt. Für Schalenwild gilt Abschussplanpflicht, für Rehwild bestehen vereinfachte Verfahren. Wegen der dichten Besiedlung sind Sicherheitsabstände und befriedete Bezirke ein zentrales Thema jeder Reviersuche.
Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Nordrhein-Westfalen (LJG-NRW) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einer Jagdpacht in Nordrhein-Westfalen achten sollten
Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.