Jagdrevier in Hamburg pachten
Eigene Reviere sind im Stadtgebiet kaum zu bekommen. Die Hamburger Staatsforsten bewirtschaften ihre Flächen selbst, private Eigenjagdbezirke sind selten und bleiben in der Familie. Wer ein Revier sucht, findet es in Schleswig-Holstein oder im niedersächsischen Umland — Stormarn, Pinneberg und der Landkreis Harburg liegen alle in Pendelentfernung.
Nichts Passendes in Hamburg?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Hamburg sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Hamburg ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Mecklenburg-Vorpommern.
Jäger suchen in Hamburg
Diese Jäger suchen aktuell eine Jagdmöglichkeit in der Region. Wenn Sie ein Revier zu vergeben haben, können Sie sie direkt ansprechen — alle Gesuche in Hamburg ansehen.
Jagd in Hamburg
Hamburg ist städtischer als jedes andere Jagdland, hat aber mit dem Duvenstedter Brook, der Wohldorfer Heide und den Vier- und Marschlanden erstaunlich hochwertige Reviere. Im Norden der Stadt steht eine bekannte Rotwildpopulation, die in der Brunft regelmäßig Besucher anzieht; im Süden prägen Elbmarschen, Obstbau und Grünland das Revierbild. Schwarzwild nimmt in den Randlagen seit Jahren zu.
Prägende Wildarten in Hamburg
Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Hamburg?
Pachtreviere im Stadtgebiet werden nur selten frei und meist an ortsansässige Bewerber vergeben. Realistisch sind Reviere in den Kreisen Stormarn, Pinneberg, Segeberg und Harburg.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Hamburg
Das Hamburgische Jagdgesetz ist stark auf den städtischen Kontext zugeschnitten: großzügig gefasste befriedete Bezirke, enge Vorgaben für den Schusswaffengebrauch in Siedlungsnähe und ein hoher Anteil an Naturschutzflächen mit eingeschränkter Jagdausübung. Auf den landeseigenen Flächen führt die Behörde die Jagd teils in Eigenregie, teils über Pächter mit klaren Abschussvorgaben.
Maßgeblich ist das Hamburgisches Jagdgesetz (HmbJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Hamburg achten sollten
Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.