Jagdgelegenheit in Rheinland-Pfalz
Der Pfälzerwald ist bekannt für seine Schwarzwilddrückjagden, zu denen im Winter regelmäßig Gastschützen gesucht werden. In der Eifel und im Hunsrück werden Rotwildabschüsse in der Brunft angeboten. Eine Besonderheit ist die Jagd auf Muffelwild, das in mehreren Landesteilen vorkommt und andernorts selten zu bekommen ist.
Nichts Passendes in Rheinland-Pfalz?
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Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Rheinland-Pfalz ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Hessen, Baden-Württemberg.
Begehungsschein in der Nähe von Frankfurt am Main
FRANKFURT AM MAIN, HESSEN
€800
Pro Jahr

Begehungsschein Esslingen
ESSLINGEN , BADEN-WÜRTTEMBERG
€500
Pro Jahr

Einzelabschuss Dammwild bei Ulm
ULM, BADEN-WÜRTTEMBERG
€1.800
Pro Jahr
Jagd in Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz ist das waldreichste Bundesland und ein Schwarzwildland ersten Ranges. Der Pfälzerwald bildet das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, dazu kommen Eifel, Hunsrück, Soonwald, Westerwald und Taunusrand. Rotwild lebt in mehreren Rotwildringen, Muffelwild ist in Hunsrück und Pfalz weit verbreitet, und in den Flusstälern von Rhein, Mosel und Nahe treffen Weinbau und sehr hohe Schwarzwilddichten aufeinander.
Prägende Wildarten in Rheinland-Pfalz
Was kostet eine Jagdgelegenheit in Rheinland-Pfalz?
Rheinland-Pfalz ist eine Hochburg der Schwarzwildjagd; Bewegungsjagden im Pfälzerwald und im Soonwald sind entsprechend gefragt und kosten meist 150 bis 400 Euro pro Tag. Rehwild-Einzelabschüsse liegen häufig bei 180 bis 400 Euro, Muffelwild je nach Trophäe darüber.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Rheinland-Pfalz
Das rheinland-pfälzische Landesjagdgesetz sieht für Rotwild sogenannte Rotwildringe vor, in denen die Bejagung revierübergreifend abgestimmt wird; außerhalb dieser Gebiete ist Rotwild unerwünscht. Für Schalenwild gilt Abschussplanpflicht, für Rehwild eine körperliche Abschussvereinbarung. Wegen der hohen Schwarzwilddichte hat das Land die Bejagungsmöglichkeiten mehrfach erweitert, unter anderem bei Nachtzieltechnik und Fallenjagd.
Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz (LJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einer Jagdgelegenheit in Rheinland-Pfalz achten sollten
Bei Einzelabschüssen wird meist nach Trophäengewicht oder Wildart abgerechnet. Fragen Sie vorab nach dem Preis für Fehlabschüsse, nach der Verwertung des Wildbrets und danach, ob eine Jagdhaftpflicht des Anbieters besteht.