Jagdgelegenheit in Saarland
Schwarzwild ist im Saarland das bestimmende Thema; Drückjagden im Warndt und im Hochwald nehmen regelmäßig Gäste auf. Einzelabschüsse auf Rehwild sind gut verfügbar. Wegen der Grenzlage ergeben sich zudem Gelegenheiten in Lothringen, wo die Jagd anders organisiert ist und für deutsche Jäger einen lohnenden Blick über den Zaun bietet.
Auf der Karte ansehenAktuelle Jagdmöglichkeiten in Saarland
Für eine Jagdgelegenheit liegt in Saarland gerade kein eigenes Inserat vor. Hier sind alle aktuellen Jagdmöglichkeiten der Region.
Jagd in Saarland
Das Saarland ist klein, aber überdurchschnittlich bewaldet und hat mit dem Warndt, dem Saar-Hunsrück und dem Bliesgau ausgesprochen jagdlich interessante Landschaften. Schwarzwild ist die prägende Wildart und erreicht in den Buchen- und Eichenwäldern hohe Dichten; dazu kommen Rehwild in allen Lagen, eine bekannte Muffelwildpopulation im Warndt und einzelne Rotwildvorkommen im Norden. Die Nähe zu Frankreich prägt Wildbewegungen und Jagdkultur gleichermaßen.
Prägende Wildarten in Saarland
Was kostet eine Jagdgelegenheit in Saarland?
Bewegungsjagden auf Schwarzwild im Saarforst sind das prägende Angebot und kosten meist 150 bis 350 Euro pro Tag. Rehwild-Einzelabschüsse werden häufig für 180 bis 380 Euro vergeben, Muffelwild je nach Schnecke darüber.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Saarland
Das Saarländische Jagdgesetz folgt weitgehend dem Bundesjagdgesetz. Bei der Schwarzwildbejagung hat das Land die Rahmenbedingungen mehrfach gelockert, unter anderem bei der Nachtjagd und beim Einsatz von Nachtzieltechnik, um Wildschäden und Tierseuchenrisiken zu begrenzen. Für Schalenwild besteht Abschussplanpflicht; Rehwildabschüsse werden zwischen Revierinhaber und Behörde vereinbart.
Maßgeblich ist das Saarländisches Jagdgesetz (SJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einer Jagdgelegenheit in Saarland achten sollten
Bei Einzelabschüssen wird meist nach Trophäengewicht oder Wildart abgerechnet. Fragen Sie vorab nach dem Preis für Fehlabschüsse, nach der Verwertung des Wildbrets und danach, ob eine Jagdhaftpflicht des Anbieters besteht.