Jagdgelegenheit im Pfälzerwald
Der Pfälzerwald ist bekannt für seine Schwarzwilddrückjagden, zu denen im Winter regelmäßig Gastschützen gesucht werden. In der Eifel und im Hunsrück werden Rotwildabschüsse in der Brunft angeboten. Eine Besonderheit ist die Jagd auf Muffelwild, das in mehreren Landesteilen vorkommt und andernorts selten zu bekommen ist.
Auf der Karte ansehenAktuelle Jagdmöglichkeiten im Pfälzerwald
Für eine Jagdgelegenheit liegt im Pfälzerwald gerade kein eigenes Inserat vor. Hier sind alle aktuellen Jagdmöglichkeiten der Region.
Pirschbezirk Eifel
EIFELKREIS BITBURG-PRÜM, RHEINLAND-PFALZ
750 €
Pro Jahr
Jagdverpachtung Eigenjagdbezirk Bettenfeld
BERNKASTEL-WITTLICH, RHEINLAND-PFALZ
Höchstgebot
Frist bis 30.11.2026
Jagdverpachtung Rettert I und Rettert II
RHEIN-LAHN-KREIS, RHEINLAND-PFALZ
Höchstgebot
Frist bis 16.10.2026
BGS in reizvollem Hochwildrevier Moselregion
MORBACH, RHEINLAND-PFALZ
3.000 €
Pro Jahr
Jäger suchen im Pfälzerwald
Diese Jäger suchen aktuell eine Jagdmöglichkeit in der Region. Wenn Sie ein Revier zu vergeben haben, können Sie sie direkt ansprechen — alle Gesuche im Pfälzerwald ansehen.
Jagd im Pfälzerwald
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands — Buntsandstein, Kiefern- und Buchenwald, tief eingeschnittene Täler und kaum Siedlung. Schwarzwild ist hier zu Hause und erreicht Dichten, die den Pfälzerwald bundesweit bekannt gemacht haben; Rehwild steht flächendeckend, Rotwild und Muffelwild kommen in Teilbereichen vor. Am Ostrand treffen Wald und Weinbau aufeinander, was die Wildschadensfrage zum bestimmenden Thema macht.
Prägende Wildarten im Pfälzerwald
Was kostet eine Jagdgelegenheit im Pfälzerwald?
Große, günstige Waldreviere im Kern; am Weinbaurand deutlich teurer und mit erheblichem Wildschadensrisiko. Rheinland-Pfalz ist eine Hochburg der Schwarzwildjagd; Bewegungsjagden im Pfälzerwald und im Soonwald sind entsprechend gefragt und kosten meist 150 bis 400 Euro pro Tag. Rehwild-Einzelabschüsse liegen häufig bei 180 bis 400 Euro, Muffelwild je nach Trophäe darüber.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Rheinland-Pfalz
Das rheinland-pfälzische Landesjagdgesetz sieht für Rotwild sogenannte Rotwildringe vor, in denen die Bejagung revierübergreifend abgestimmt wird; außerhalb dieser Gebiete ist Rotwild unerwünscht. Für Schalenwild gilt Abschussplanpflicht, für Rehwild eine körperliche Abschussvereinbarung. Wegen der hohen Schwarzwilddichte hat das Land die Bejagungsmöglichkeiten mehrfach erweitert, unter anderem bei Nachtzieltechnik und Fallenjagd.
Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz (LJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einer Jagdgelegenheit im Pfälzerwald achten sollten
Bei Einzelabschüssen wird meist nach Trophäengewicht oder Wildart abgerechnet. Fragen Sie vorab nach dem Preis für Fehlabschüsse, nach der Verwertung des Wildbrets und danach, ob eine Jagdhaftpflicht des Anbieters besteht.