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Jagdrevier im Taunus pachten

Reviere werden in Hessen von Jagdgenossenschaften und von HessenForst vergeben, letzteres im offenen Verfahren. Das Land hat mit dem Reinhardswald, dem Kellerwald und dem Odenwald große zusammenhängende Waldgebiete mit Rotwild, dazu strukturreiche Feldreviere in der Wetterau. Die Rotwildgebietsregelung schränkt ein, wo Rotwild überhaupt vorkommen darf.

Nichts Passendes im Taunus?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Taunus sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Hessen

Im Taunus selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Hessen.

Jagd im Taunus

Der Taunus zieht sich als bewaldeter Höhenzug von Wiesbaden bis in die Wetterau und ist damit das Jagdgebiet direkt vor der Haustür des Rhein-Main-Gebiets. Der Hohe Taunus um den Großen Feldberg trägt geschlossene Buchen- und Eichenwälder, in denen Schwarzwild in Mastjahren sehr hohe Dichten erreicht. Nach Westen schließt der Wispertaunus an — ein dünn erschlossenes Waldgebiet mit Rot- und Damwild und dem ruhigsten Reviergefüge der Region. Der Hintertaunus im Norden ist offener: Wald-Feld-Wechsel, Grünland und hohe Rehwilddichten. Prägend für den Jagdalltag ist der Freizeitdruck — Wanderer, Radfahrer und Reiter sind an Wochenenden bis in die Abendstunden unterwegs, weshalb sich die Bejagung stark auf Dämmerung und Nacht verlagert hat.

Prägende Wildarten im Taunus

SchwarzwildRehwildRotwildDamwildMuffelwild

Was kostet ein eigenes Jagdrevier im Taunus?

Der Taunus zählt zu den gefragtesten Jagdgebieten Hessens; Begehungsscheine liegen am oberen Ende der Landesspanne. Im Wisper- und Hintertaunus bekommt man spürbar mehr Fläche fürs Geld als in den Vordertaunus-Revieren nahe Frankfurt und Wiesbaden. Für ein Revier werden in Hessen üblicherweise 20 bis 45 Euro je Hektar und Jahr fällig. Rotwildreviere im Reinhardswald, im Kellerwald und im Odenwald liegen darüber, reine Feldreviere in der Wetterau darunter.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Hessen

Das Hessische Jagdgesetz und die Hessische Jagdverordnung setzen den Rahmen. Rotwild darf sich nur in den ausgewiesenen Rotwildgebieten dauerhaft aufhalten; außerhalb gilt eine strikte Bejagungspflicht. Die Abschussplanung für Schalenwild erfolgt in mehrjährigen Zeiträumen und stützt sich auf die Wildschadenssituation im Wald. Für Rehwild ist die Abschussplanung in weiten Teilen zugunsten von Vereinbarungen zwischen Revierinhaber und Behörde gelockert.

Maßgeblich ist das Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier im Taunus achten sollten

Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.

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