Jagdrevier in Frankfurt am Main pachten
Reviere werden in Hessen von Jagdgenossenschaften und von HessenForst vergeben, letzteres im offenen Verfahren. Das Land hat mit dem Reinhardswald, dem Kellerwald und dem Odenwald große zusammenhängende Waldgebiete mit Rotwild, dazu strukturreiche Feldreviere in der Wetterau. Die Rotwildgebietsregelung schränkt ein, wo Rotwild überhaupt vorkommen darf.
Aktuelle Angebote: Jagdrevier in Frankfurt am Main
Jagd in Frankfurt am Main
Frankfurt liegt zwischen zwei sehr guten Jagdlandschaften: nördlich der Taunus mit Buchen- und Eichenwäldern und starkem Schwarzwildaufkommen, südlich der Frankfurter Stadtwald und das Hessische Ried mit Kiefernwäldern, Sandmagerrasen und Damwild. Nach Osten schließen der Vogelsberg und der Spessart an, nach Westen der Rheingau. Der Stadtwald selbst ist eines der größten kommunalen Waldgebiete Deutschlands und wird regulär bejagt.
Prägende Wildarten in Frankfurt am Main
Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Frankfurt am Main?
Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den teuersten Märkten für Begehungsscheine in Hessen; freie Reviere sind praktisch nicht verfügbar. Für ein Revier werden in Hessen üblicherweise 20 bis 45 Euro je Hektar und Jahr fällig. Rotwildreviere im Reinhardswald, im Kellerwald und im Odenwald liegen darüber, reine Feldreviere in der Wetterau darunter.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Hessen
Das Hessische Jagdgesetz und die Hessische Jagdverordnung setzen den Rahmen. Rotwild darf sich nur in den ausgewiesenen Rotwildgebieten dauerhaft aufhalten; außerhalb gilt eine strikte Bejagungspflicht. Die Abschussplanung für Schalenwild erfolgt in mehrjährigen Zeiträumen und stützt sich auf die Wildschadenssituation im Wald. Für Rehwild ist die Abschussplanung in weiten Teilen zugunsten von Vereinbarungen zwischen Revierinhaber und Behörde gelockert.
Maßgeblich ist das Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Frankfurt am Main achten sollten
Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.