Jagdrevier in Schleswig-Holstein pachten
Das Land ist geprägt von Knicks — den typischen Wallhecken, die die Feldflur gliedern und hervorragende Deckung bieten. Rehwild steht entsprechend dicht. Rotwild gibt es fast nur in Segeberg und in der Hahnheide, Damwild verbreiteter. Reviere vergeben überwiegend Jagdgenossenschaften; die Vergabe läuft örtlich und selten öffentlich.
Nichts Passendes in Schleswig-Holstein?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Schleswig-Holstein sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Schleswig-Holstein ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Mecklenburg-Vorpommern.
Jagd in Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein ist das Damwildland Deutschlands: In der Holsteinischen Schweiz, im Herzogtum Lauenburg und auf der Geest stehen Bestände, die es in dieser Dichte kaum anderswo gibt. Dazu kommen strukturreiche Knicklandschaften mit hohen Rehwilddichten, Marschreviere an Nord- und Ostsee mit starkem Gänseaufkommen und ein deutlich zunehmender Schwarzwildbestand. Die typischen Knicks prägen Ansitzeinrichtungen und Drückjagdführung im ganzen Land.
Prägende Wildarten in Schleswig-Holstein
Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Schleswig-Holstein?
Für ein Revier werden üblicherweise 20 bis 45 Euro je Hektar und Jahr aufgerufen. Damwildreiche Reviere in der Holsteinischen Schweiz und im Herzogtum Lauenburg erzielen die höchsten Sätze.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Schleswig-Holstein
Das Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein setzt einen Schwerpunkt auf die Bejagung von Damwild und Schwarzwild. Für Schalenwild besteht Abschussplanpflicht, bei Rehwild in vereinfachter Form. Rotwild ist auf wenige Gebiete beschränkt. In den Vogelschutz- und Naturschutzgebieten der Küstenregionen gelten zusätzliche Beschränkungen für die Wasserwildjagd, die vor einer Pacht geprüft werden sollten.
Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein (LJagdG SH) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Schleswig-Holstein achten sollten
Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.