JagdGelegenheiten24 Logo

Begehungsschein im Schwarzwald

Begehungsscheine sind in Baden-Württemberg der übliche Einstieg, weil ganze Reviere fast nie frei werden. Vergeben werden sie meist von Pächtern, die einen Mitjäger für die Schwarzwildbejagung suchen — im Kraichgau und am Oberrhein oft gegen Mitarbeit statt gegen Geld. ForstBW schreibt Begehungsscheine im Staatswald öffentlich aus; das ist für Zugezogene der einzige Weg, der nicht über Bekanntschaft läuft.

Nichts Passendes im Schwarzwald?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Schwarzwald sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Baden-Württemberg

Im Schwarzwald selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Baden-Württemberg.

Jagd im Schwarzwald

Der Schwarzwald reicht von Pforzheim bis zum Hochrhein und ist damit das größte Mittelgebirge Deutschlands. Im Norden Buntsandstein mit Kiefer und Fichte, im Süden Granit mit Tannen-Buchen-Wäldern und Höhen über 1.400 Metern. Rehwild steht flächendeckend, Schwarzwild in den Tallagen, Rotwild ist auf die ausgewiesenen Rotwildgebiete Nordschwarzwald und Südschwarzwald beschränkt. Am Feldberg lebt die einzige nennenswerte Gamswildpopulation außerhalb der Alpen — bundesweit eine Besonderheit.

Prägende Wildarten im Schwarzwald

RehwildSchwarzwildRotwildGamswild

Was kostet ein Begehungsschein im Schwarzwald?

Gefragt, aber weniger überlaufen als der Stuttgarter Raum; im Südschwarzwald ist mehr möglich als im stadtnahen Nordschwarzwald. Entgeltliche Begehungsscheine liegen in Baden-Württemberg meist zwischen 600 und 2.500 Euro im Jahr. In den Ballungsräumen Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim wird das obere Ende aufgerufen, im ländlichen Hohenlohe und auf der Schwäbischen Alb bleibt es deutlich darunter.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat das Bundesjagdgesetz 2015 durch das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) ergänzt. Wildarten sind dort drei Managementstufen zugeordnet — Nutzung, Schutz und Entwicklung —, und es gilt eine allgemeine Schonzeit vom 1. März bis 15. April, in der die meisten Wildarten Ruhe haben. Rotwild darf nur innerhalb der ausgewiesenen Rotwildgebiete dauerhaft vorkommen. Ein Eigenjagdbezirk setzt wie im Bund 75 Hektar zusammenhängende Fläche voraus.

Maßgeblich ist das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein im Schwarzwald achten sollten

Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.

Weitere Jagdmöglichkeiten im Schwarzwald

Begehungsschein in benachbarten Regionen