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Begehungsschein in Stuttgart

Begehungsscheine sind in Baden-Württemberg der übliche Einstieg, weil ganze Reviere fast nie frei werden. Vergeben werden sie meist von Pächtern, die einen Mitjäger für die Schwarzwildbejagung suchen — im Kraichgau und am Oberrhein oft gegen Mitarbeit statt gegen Geld. ForstBW schreibt Begehungsscheine im Staatswald öffentlich aus; das ist für Zugezogene der einzige Weg, der nicht über Bekanntschaft läuft.

Aktuelle Angebote: Begehungsschein in Stuttgart

Jagd in Stuttgart

Stuttgart liegt im Kessel, aber die Reviere beginnen unmittelbar an den Hängen. Der Schönbuch im Süden ist eines der ältesten Jagdgebiete Deutschlands und beherbergt Rot-, Reh- und Schwarzwild; nach Norden schließen Stromberg und Heuchelberg an, nach Osten der Schurwald und der Schwäbische Wald. Die Weinberglagen am Neckar sind ein eigener Reviertyp mit hohen Schwarzwildschäden und entsprechend intensiver Nachtjagd.

Prägende Wildarten in Stuttgart

RehwildSchwarzwildDamwildFuchs

Was kostet ein Begehungsschein in Stuttgart?

Der Ballungsraum Stuttgart zählt zu den teuersten Reviermärkten Baden-Württembergs; Begehungsscheine erreichen hier das obere Ende der Landesspanne. Entgeltliche Begehungsscheine liegen in Baden-Württemberg meist zwischen 600 und 2.500 Euro im Jahr. In den Ballungsräumen Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim wird das obere Ende aufgerufen, im ländlichen Hohenlohe und auf der Schwäbischen Alb bleibt es deutlich darunter.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat das Bundesjagdgesetz 2015 durch das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) ergänzt. Wildarten sind dort drei Managementstufen zugeordnet — Nutzung, Schutz und Entwicklung —, und es gilt eine allgemeine Schonzeit vom 1. März bis 15. April, in der die meisten Wildarten Ruhe haben. Rotwild darf nur innerhalb der ausgewiesenen Rotwildgebiete dauerhaft vorkommen. Ein Eigenjagdbezirk setzt wie im Bund 75 Hektar zusammenhängende Fläche voraus.

Maßgeblich ist das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein in Stuttgart achten sollten

Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.

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