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Begehungsschein im Elsass

Im Elsass heißt der Mitjäger Permissionnaire: Der Pächter eines Gemeindeloses darf eine begrenzte Zahl von ihnen zulassen, die ohne eigene Pacht in seinem Los jagen. Weil viele Lose von deutschen Pächtern gehalten werden, laufen Absprache und Vertrag oft auf Deutsch. In der Rheinebene geht es meist um Schwarzwild, in den Vogesen um Rehwild und Rotwild.

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Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

Im Elsass ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Baden-Württemberg.

Jagd im Elsass

Das Elsass liegt zwischen Rhein und Vogesenkamm und ist jagdlich zweigeteilt. In der Rheinebene wechseln Mais, Wein und Auwälder, und das Schwarzwild steht hier in Dichten, die es östlich des Rheins selten gibt. Nach Westen steigen die Vogesen auf über 1.400 Meter an, mit großen Tannen- und Buchenwäldern, Rotwild und in den Hochlagen einer eingebürgerten Gamspopulation. Im Norden gehen die Nordvogesen in den Pfälzerwald über, beide bilden gemeinsam ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat.

Prägende Wildarten im Elsass

SchwarzwildRehwildRotwildGamswildFasanFeldhase

Was kostet ein Begehungsschein im Elsass?

Das Gegenstück zum Begehungsschein ist im Elsass der Permissionnaire: Der Pächter eines Gemeindeloses darf eine begrenzte Zahl von Mitjägern zulassen. Üblich sind häufig 800 bis 3.000 Euro im Jahr, in der schwarzwildreichen Rheinebene und in Pendelnähe zu Straßburg und Karlsruhe eher am oberen Ende, in den Vogesen darunter.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Jagdrecht im Elsass

Im Elsass und im Département Moselle gilt ein eigenes Jagdrecht, das auf das deutsche Recht vor 1918 zurückgeht und bis heute fortbesteht. Das Jagdrecht gehört dem Grundeigentümer, ausgeübt wird es aber über die Gemeinde: Sie fasst die Flächen zu Jagdlosen zusammen und verpachtet sie für neun Jahre, meist per Versteigerung. Den Pachtzins erhalten die Eigentümer anteilig, sofern sie ihn nicht der Gemeinde überlassen. Eigentümer größerer zusammenhängender Flächen können sich die Jagd vorbehalten. Das übrige französische System der kommunalen Jagdvereine (ACCA) gilt hier nicht.

Maßgeblich ist das lokale Jagdrecht Elsass-Mosel (Code de l’environnement, Art. L429-1 ff.) in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein im Elsass achten sollten

Voraussetzung ist ein in Frankreich gültiger Jagdschein mit Validierung für die laufende Saison; wie ein deutscher Jagdschein anerkannt wird, klärt die Fédération départementale des chasseurs. Lassen Sie sich außerdem schriftlich geben, welche Wildarten freigegeben sind und wem das Wildbret gehört, und fragen Sie bei einer Jagdgesellschaft nach Pflichtterminen: Gemeinsame Jagdtage sind dort oft verbindlich.

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