Begehungsschein in Frankreich
Im größten Teil Frankreichs jagt man nicht mit einem Begehungsschein, sondern als Mitglied einer Jagdgesellschaft, in die man sich mit einem Anteil ("action") für die Saison einkauft. Das ist der übliche Weg für Jäger ohne Grundbesitz vor Ort. Die Kosten reichen von wenigen hundert Euro in ländlichen Gemeinden bis zu mehreren tausend in den gefragten Rotwildgebieten.
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Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Frankreich ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Baden-Württemberg.
Jagd in Frankreich
Frankreich gehört zu den Ländern mit den meisten Jägern in Europa und bietet eine ungewöhnliche Spannweite: Niederwild in der Champagne und der Beauce, die großen Rotwild- und Schwarzwildwälder der Sologne, Gams und Mufflon in Alpen und Pyrenäen, Wasserwild an Atlantik und Camargue. Für deutsche Jäger liegt der Schwerpunkt meist im Osten, im Elsass, in Lothringen und in den Vogesen, wo die Anreise kurz ist und das Jagdrecht vertraut wirkt.
Prägende Wildarten in Frankreich
Was kostet ein Begehungsschein in Frankreich?
Außerhalb von Elsass und Moselle heißt das Gegenstück zum Begehungsschein meist Anteil ("action") an einer Jagdgesellschaft, die ein Revier gepachtet hat. Eine Saison kostet je nach Region und Wildart häufig zwischen 300 und 2.500 Euro, in der Sologne und bei starkem Rotwild deutlich mehr.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Jagdrecht in Frankreich
In Frankreich ist das Jagdrecht an das Grundeigentum gebunden. Wo ein kommunaler Jagdverein (ACCA) besteht, bringen die Eigentümer kleinerer Flächen ihr Jagdrecht darin ein, größere Eigentümer können sich ausnehmen lassen. Jagen darf, wer einen gültigen französischen Jagdschein ("permis de chasser") mit Validierung für die laufende Saison besitzt; wie ein deutscher Jagdschein anerkannt oder ergänzt wird, klärt die Fédération départementale des chasseurs des jeweiligen Départements. Ausgenommen von diesen Regeln sind Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle mit ihrem eigenen Jagdrecht.
Maßgeblich ist das französische Jagdrecht (Code de l’environnement, Buch IV) in der jeweils geltenden Fassung.
Worauf Sie bei einem Begehungsschein in Frankreich achten sollten
Voraussetzung ist ein in Frankreich gültiger Jagdschein mit Validierung für die laufende Saison; wie ein deutscher Jagdschein anerkannt wird, klärt die Fédération départementale des chasseurs. Lassen Sie sich außerdem schriftlich geben, welche Wildarten freigegeben sind und wem das Wildbret gehört, und fragen Sie bei einer Jagdgesellschaft nach Pflichtterminen: Gemeinsame Jagdtage sind dort oft verbindlich.
