Jagdrevier im Spessart pachten
Ein Eigenjagdbezirk setzt in Bayern 81,755 Hektar voraus, mehr als die 75 des Bundes. Wer ein Revier sucht, konkurriert in Oberbayern und Schwaben mit Bewerbern aus dem Speckgürtel; in Oberfranken und der Oberpfalz ist die Lage entspannt. Die Staatsforsten vergeben Reviere im offenen Verfahren und sind damit für Auswärtige der realistischste Zugang.
Nichts Passendes im Spessart?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Spessart sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Bayern
Im Spessart selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Bayern.

Traumhafte Gebirgsjagd
ZELL AM SEE, BAYERN
€50.000
Pro Jahr

Begehungsschein für Niederwildrevier in 91161
ROTH, BAYERN
€500
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Eichstätt
EICHSTÄTT, BAYERN
€8.500
Pro Jahr

Pacht im Hochwildrevier bei Kempten
KEMPTEN, BAYERN
€28.000
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Nürnberg
NÜRNBERG, BAYERN
€7.800
Pro Jahr

Begehungsschein im Niederwildrevier bei Würzburg
WÜRZBURG, BAYERN
€550
Pro Jahr

Einzelabschuss Fuchs bei München
MÜNCHEN, BAYERN
€80
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Ingolstadt
INGOLSTADT, BAYERN
€9.500
Pro Jahr

Begehungsschein im Niederwildrevier bei Neuburg a.d. Donau
NEUBURG A.D. DONAU, BAYERN
€600
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Augsburg
AUGSBURG, BAYERN
€11.000
Pro Jahr

Begehungsschein im Niederwildrevier bei Augsburg
AUGSBURG, BAYERN
€750
Pro Jahr

Einzelabschuss Rehbock bei Königslachen
KÖNIGSLACHEN, BAYERN
€450
Pro Jahr
Jäger suchen im Spessart
Diese Jäger suchen aktuell eine Jagdmöglichkeit in der Region. Wenn Sie ein Revier zu vergeben haben, können Sie sie direkt ansprechen — alle Gesuche im Spessart ansehen.
Jagd im Spessart
Der Spessart ist das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands und berühmt für seine alten Eichen. Genau die machen ihn jagdlich aus: In Mastjahren erreicht Schwarzwild hier Dichten wie kaum anderswo in Bayern. Rehwild steht flächendeckend, Rotwild kommt in den ausgewiesenen Gebieten vor. Die geschlossene Bewaldung und das dichte Wegenetz aus der forstlichen Nutzung prägen die Jagdart: Drück- und Bewegungsjagden haben hier eine lange Tradition.
Prägende Wildarten im Spessart
Was kostet ein eigenes Jagdrevier im Spessart?
Trotz der Nähe zu Frankfurt und Würzburg günstiger als der Taunus — der bayerische Teil ist zugänglicher als der hessische. Reviere werden in Bayern typischerweise für 20 bis 50 Euro je Hektar und Jahr vergeben. Alpine Reviere mit Gams- und Rotwild und Reviere im Speckgürtel der großen Städte liegen deutlich darüber.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Bayern
In Bayern setzt ein Eigenjagdbezirk 81,755 Hektar zusammenhängende Fläche voraus — mehr als die 75 Hektar des Bundesjagdgesetzes. Prägend ist der Grundsatz "Wald vor Wild": Die Abschussplanung für Rehwild stützt sich auf das forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung, das alle drei Jahre erstellt wird und die Abschusshöhe maßgeblich bestimmt. Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildgebiete beschränkt; außerhalb davon gilt es als unerwünscht.
Maßgeblich ist das Bayerisches Jagdgesetz (BayJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier im Spessart achten sollten
Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.
