Jagdpacht im Spessart
Prägend für die Pacht in Bayern ist der Grundsatz "Wald vor Wild": Das forstliche Gutachten zur Waldverjüngung erscheint alle drei Jahre und bestimmt die Abschusshöhe beim Rehwild maßgeblich. Fällt es schlecht aus, steigt Ihr Abschuss, ob Sie wollen oder nicht. Dazu kommt die Jagdsteuer der Landkreise, die es in dieser Form nicht überall gibt.
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Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Spessart sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Bayern
Im Spessart selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Bayern.
Begehungsschein Kelheim – Donaudurchbruch, Wald und Hanglagen
KELHEIM, BAYERN
560 €
Pro Jahr
Kleinrevier Holzkirchen – Alpenvorland
MIESBACH, BAYERN
2.100 €
Pro Jahr
Hunting opportunity in Franconia (roe deer and wild boar), guided
ANSBACH, BAYERN
750 €
Pro Saison
Pirschbezirk Bayerischer Wald – Rehwild, Nähe Regen
REGEN, BAYERN
500 €
Pro Jahr
Begehungsschein Vilshofen, Niederbayern
PASSAU, BAYERN
450 €
Pro Jahr
Kleiner Eigenjagdbezirk Haßberge
HASSBERGE, BAYERN
1.100 €
Pro Jahr

Rehbock-Einzelabschuss Frühjahr, Oberpfalz
CHAM, BAYERN
180 €
Pro Stück

Begehungsschein im Landkreis Landsberg am Lech, Feld und Wald
LANDSBERG AM LECH, BAYERN
580 €
Pro Jahr

Jagdgelegenheit im Landkreis Dillingen – Rehwild, Hase, Fuchs
DILLINGEN A.D. DONAU, BAYERN
400 €
Pro Jahr

Begehungsschein Feldrevier Rhön-Grabfeld, Schwerpunkt Schwarzwild und Raubwild
RHÖN-GRABFELD, BAYERN
520 €
Pro Jahr

Eigenjagd im Bayerischen Wald zu verpachten
FREYUNG-GRAFENAU, BAYERN
3.200 €
Pro Jahr

Begehungsschein Waldrevier Altmühltal – Rehwild und Schwarzwild
EICHSTÄTT, BAYERN
650 €
Pro Jahr
Jäger suchen im Spessart
Diese Jäger suchen aktuell eine Jagdmöglichkeit in der Region. Wenn Sie ein Revier zu vergeben haben, können Sie sie direkt ansprechen — alle Gesuche im Spessart ansehen.
Jagd im Spessart
Der Spessart ist das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands und berühmt für seine alten Eichen. Genau die machen ihn jagdlich aus: In Mastjahren erreicht Schwarzwild hier Dichten wie kaum anderswo in Bayern. Rehwild steht flächendeckend, Rotwild kommt in den ausgewiesenen Gebieten vor. Die geschlossene Bewaldung und das dichte Wegenetz aus der forstlichen Nutzung prägen die Jagdart: Drück- und Bewegungsjagden haben hier eine lange Tradition.
Prägende Wildarten im Spessart
Was kostet eine Jagdpacht im Spessart?
Trotz der Nähe zu Frankfurt und Würzburg günstiger als der Taunus — der bayerische Teil ist zugänglicher als der hessische. Der Pachtzins liegt meist zwischen 20 und 50 Euro je Hektar und Jahr. In Bayern kommt die Jagdsteuer der Landkreise hinzu, ebenso der Wildschadensersatz — im Mais- und Grünlandgürtel ein erheblicher Posten.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Bayern
In Bayern setzt ein Eigenjagdbezirk 81,755 Hektar zusammenhängende Fläche voraus — mehr als die 75 Hektar des Bundesjagdgesetzes. Prägend ist der Grundsatz "Wald vor Wild": Die Abschussplanung für Rehwild stützt sich auf das forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung, das alle drei Jahre erstellt wird und die Abschusshöhe maßgeblich bestimmt. Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildgebiete beschränkt; außerhalb davon gilt es als unerwünscht.
Maßgeblich ist das Bayerisches Jagdgesetz (BayJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einer Jagdpacht im Spessart achten sollten
Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.
