JagdGelegenheiten24 Logo

Jagdrevier in Frankreich pachten

Ein ganzes Revier pachtet man in Frankreich von privaten Eigentümern oder vom Office national des forêts. Die bekanntesten Reviere liegen in der Sologne südlich von Orléans, einer Landschaft aus Wald, Heide und Weihern, deren Jagden zu den teuersten Europas gehören. Günstiger und für deutsche Jäger leichter erreichbar sind Burgund und die Champagne.

Nichts Passendes in Frankreich?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Frankreich sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

In Frankreich ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Baden-Württemberg.

Jagd in Frankreich

Frankreich gehört zu den Ländern mit den meisten Jägern in Europa und bietet eine ungewöhnliche Spannweite: Niederwild in der Champagne und der Beauce, die großen Rotwild- und Schwarzwildwälder der Sologne, Gams und Mufflon in Alpen und Pyrenäen, Wasserwild an Atlantik und Camargue. Für deutsche Jäger liegt der Schwerpunkt meist im Osten, im Elsass, in Lothringen und in den Vogesen, wo die Anreise kurz ist und das Jagdrecht vertraut wirkt.

Prägende Wildarten in Frankreich

SchwarzwildRehwildRotwildGamswildFasanRebhuhn

Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Frankreich?

Reviere pachtet man in Frankreich von privaten Eigentümern, von Gemeinden oder vom Office national des forêts, das seine Staatswaldlose öffentlich versteigert. Die Hektarpreise streuen stark: von wenigen Euro im Zentralmassiv bis zu Beträgen weit über deutschem Niveau in der Sologne.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Jagdrecht in Frankreich

In Frankreich ist das Jagdrecht an das Grundeigentum gebunden. Wo ein kommunaler Jagdverein (ACCA) besteht, bringen die Eigentümer kleinerer Flächen ihr Jagdrecht darin ein, größere Eigentümer können sich ausnehmen lassen. Jagen darf, wer einen gültigen französischen Jagdschein ("permis de chasser") mit Validierung für die laufende Saison besitzt; wie ein deutscher Jagdschein anerkannt oder ergänzt wird, klärt die Fédération départementale des chasseurs des jeweiligen Départements. Ausgenommen von diesen Regeln sind Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle mit ihrem eigenen Jagdrecht.

Maßgeblich ist das französische Jagdrecht (Code de l’environnement, Buch IV) in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Frankreich achten sollten

Prüfen Sie im Elsass und in der Moselle, wann die nächste Vergabe ansteht: Die Lose werden in allen Gemeinden gleichzeitig alle neun Jahre neu verpachtet, dazwischen kommt kaum etwas frei. Bei Staatswaldlosen des Office national des forêts lohnt der Blick in die Ausschreibungen, sie sind öffentlich.

Weitere Jagdmöglichkeiten in Frankreich

Jagdrevier in benachbarten Regionen