Begehungsschein in Frankfurt am Main
Hessen hat ein ungewöhnlich dichtes Angebot an Begehungsscheinen, weil HessenForst sie im Staatswald regelmäßig und öffentlich ausschreibt — für Jäger ohne örtliche Verwurzelung der wichtigste Weg überhaupt. Im Taunus und im Rhein-Main-Gebiet ist die Nachfrage hoch und die Preise entsprechend, im Vogelsberg, in der Rhön und im Waldecker Land bleibt es deutlich günstiger.
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Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Frankfurt am Main sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Hessen
In Frankfurt am Main selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Hessen.
Begehungsschein Nordhessen
WALDECK-FRANKENBERG, HESSEN
620 €
Pro Jahr

Begehungsschein Feldrevier Rhön-Grabfeld, Schwerpunkt Schwarzwild und Raubwild
RHÖN-GRABFELD, BAYERN
520 €
Pro Jahr
Jagdgelegenheit in Nordhessen auf Rot-, Schwarz- und Rehwild
HERSFELD-ROTENBURG, HESSEN
Preis auf Anfrage
Jagdverpachtung Rettert I und Rettert II
RHEIN-LAHN-KREIS, RHEINLAND-PFALZ
Höchstgebot
Frist bis 16.10.2026
Jagd in Frankfurt am Main
Frankfurt liegt zwischen zwei sehr guten Jagdlandschaften: nördlich der Taunus mit Buchen- und Eichenwäldern und starkem Schwarzwildaufkommen, südlich der Frankfurter Stadtwald und das Hessische Ried mit Kiefernwäldern, Sandmagerrasen und Damwild. Nach Osten schließen der Vogelsberg und der Spessart an, nach Westen der Rheingau. Der Stadtwald selbst ist eines der größten kommunalen Waldgebiete Deutschlands und wird regulär bejagt.
Prägende Wildarten in Frankfurt am Main
Was kostet ein Begehungsschein in Frankfurt am Main?
Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den teuersten Märkten für Begehungsscheine in Hessen; freie Reviere sind praktisch nicht verfügbar. Begehungsscheine kosten in Hessen meist 600 bis 2.500 Euro im Jahr. Im Rhein-Main-Gebiet, im Taunus und rund um Kassel wird das obere Ende verlangt; in Nordhessen, im Vogelsberg und in der Rhön sind Scheine deutlich günstiger und auch häufiger zu bekommen.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Hessen
Das Hessische Jagdgesetz und die Hessische Jagdverordnung setzen den Rahmen. Rotwild darf sich nur in den ausgewiesenen Rotwildgebieten dauerhaft aufhalten; außerhalb gilt eine strikte Bejagungspflicht. Die Abschussplanung für Schalenwild erfolgt in mehrjährigen Zeiträumen und stützt sich auf die Wildschadenssituation im Wald. Für Rehwild ist die Abschussplanung in weiten Teilen zugunsten von Vereinbarungen zwischen Revierinhaber und Behörde gelockert.
Maßgeblich ist das Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem Begehungsschein in Frankfurt am Main achten sollten
Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.