Begehungsschein im Hunsrück
Rheinland-Pfalz ist mit über vierzig Prozent Waldanteil eines der waldreichsten Länder, und Landesforsten Rheinland-Pfalz vergibt entsprechend viele Begehungsscheine im Staatswald. Im Pfälzerwald, im Hunsrück und in der Eifel sind sie bezahlbar, im Rhein-Main-nahen Westerwald teurer. Für Jungjäger aus dem Rhein-Neckar-Raum ist die Pfalz eine der günstigsten erreichbaren Optionen.
Nichts Passendes im Hunsrück?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Hunsrück sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in ganz Deutschland
Im Hunsrück ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus anderen Regionen.
2-Tage-Drückjagd in Mecklenburg Vorpommern
MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE , MECKLENBURG-VORPOMMERN
€490
Pro Jahr

Traumhafte Gebirgsjagd
ZELL AM SEE, BAYERN
€50.000
Pro Jahr

Begehungsschein Esslingen
ESSLINGEN , BADEN-WÜRTTEMBERG
€500
Pro Jahr

Begehungsschein für Niederwildrevier in 91161
ROTH, BAYERN
€500
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Eichstätt
EICHSTÄTT, BAYERN
€8.500
Pro Jahr

Pacht im Hochwildrevier bei Kempten
KEMPTEN, BAYERN
€28.000
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Nürnberg
NÜRNBERG, BAYERN
€7.800
Pro Jahr

Begehungsschein im Niederwildrevier bei Würzburg
WÜRZBURG, BAYERN
€550
Pro Jahr

Einzelabschuss Fuchs bei München
MÜNCHEN, BAYERN
€80
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Ingolstadt
INGOLSTADT, BAYERN
€9.500
Pro Jahr

Begehungsschein im Niederwildrevier bei Neuburg a.d. Donau
NEUBURG A.D. DONAU, BAYERN
€600
Pro Jahr

Pacht im Niederwildrevier bei Augsburg
AUGSBURG, BAYERN
€11.000
Pro Jahr
Jagd im Hunsrück
Der Hunsrück zwischen Mosel, Nahe und Saar ist ein ruhiges, waldreiches Mittelgebirge mit Buchen- und Eichenwäldern auf den Höhen und Wiesentälern dazwischen. Schwarzwild ist die prägende Wildart und erreicht in Mastjahren sehr hohe Dichten; Muffelwild ist im Soonwald und im Idarwald weit verbreitet, Rotwild kommt in abgestimmten Ringen vor. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald hat das Wildmanagement in seinem Umfeld verändert.
Prägende Wildarten im Hunsrück
Was kostet ein Begehungsschein im Hunsrück?
Preislich moderat, mit größeren Revieren als in der Vorderpfalz — für Reviersuchende aus Rhein-Main und dem Saarland gut erreichbar. Begehungsscheine kosten in Rheinland-Pfalz meist 500 bis 2.000 Euro im Jahr. Im Umland von Mainz, Koblenz und Ludwigshafen liegt der Preis am oberen Ende; in der Eifel, im Hunsrück und im Westerwald bekommt man deutlich mehr Fläche fürs Geld.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Rheinland-Pfalz
Das rheinland-pfälzische Landesjagdgesetz sieht für Rotwild sogenannte Rotwildringe vor, in denen die Bejagung revierübergreifend abgestimmt wird; außerhalb dieser Gebiete ist Rotwild unerwünscht. Für Schalenwild gilt Abschussplanpflicht, für Rehwild eine körperliche Abschussvereinbarung. Wegen der hohen Schwarzwilddichte hat das Land die Bejagungsmöglichkeiten mehrfach erweitert, unter anderem bei Nachtzieltechnik und Fallenjagd.
Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz (LJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem Begehungsschein im Hunsrück achten sollten
Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.