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Jagdrevier in den Vogesen pachten

Ein eigenes Revier heißt im Elsass Jagdlos und wird von der Gemeinde vergeben, für neun Jahre und meist per Versteigerung. Deutsche Pächter sind seit Jahrzehnten verbreitet, gerade in Reichweite von Karlsruhe, Offenburg und Freiburg. Die schwarzwildreichen Lose der Rheinebene sind begehrt und entsprechend teuer, die Bergreviere der Vogesen ruhiger und seltener frei.

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Nichts Passendes in den Vogesen?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in den Vogesen sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Elsass

In den Vogesen selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Elsass.

Jagd in den Vogesen

Die Vogesen ziehen sich über gut 120 Kilometer vom Burgunder Tor bis an die Pfalz und bilden die westliche Grenze des Elsass. Im Süden erreichen die Hochvogesen mit dem Grand Ballon über 1.400 Meter, mit Hochweiden, Tannen und Buchen, Rotwild und einer seit den 1950er Jahren eingebürgerten Gamspopulation. Nach Norden werden sie niedriger und sandsteinrot, die Nordvogesen gehen ohne Bruch in den Pfälzerwald über.

Prägende Wildarten in den Vogesen

RotwildGamswildSchwarzwildRehwild

Was kostet ein eigenes Jagdrevier in den Vogesen?

In den Vogesen werden Jagdlose seltener frei als in der Rheinebene, weil die Bergreviere lange in denselben Händen bleiben. Nachgefragt sind vor allem Rotwild und Gams. Reviere heißen im Elsass Jagdlose und werden von der Gemeinde vergeben. Je Hektar werden häufig 15 bis 50 Euro im Jahr erzielt, in schwarzwildreichen Losen der Rheinebene auch deutlich mehr, weil dort Bewerber von beiden Seiten des Rheins mitbieten.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Jagdrecht im Elsass

Im Elsass und im Département Moselle gilt ein eigenes Jagdrecht, das auf das deutsche Recht vor 1918 zurückgeht und bis heute fortbesteht. Das Jagdrecht gehört dem Grundeigentümer, ausgeübt wird es aber über die Gemeinde: Sie fasst die Flächen zu Jagdlosen zusammen und verpachtet sie für neun Jahre, meist per Versteigerung. Den Pachtzins erhalten die Eigentümer anteilig, sofern sie ihn nicht der Gemeinde überlassen. Eigentümer größerer zusammenhängender Flächen können sich die Jagd vorbehalten. Das übrige französische System der kommunalen Jagdvereine (ACCA) gilt hier nicht.

Maßgeblich ist das lokale Jagdrecht Elsass-Mosel (Code de l’environnement, Art. L429-1 ff.) in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in den Vogesen achten sollten

Prüfen Sie im Elsass und in der Moselle, wann die nächste Vergabe ansteht: Die Lose werden in allen Gemeinden gleichzeitig alle neun Jahre neu verpachtet, dazwischen kommt kaum etwas frei. Bei Staatswaldlosen des Office national des forêts lohnt der Blick in die Ausschreibungen, sie sind öffentlich.

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