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Jagdrevier in Thüringen pachten

Der Thüringer Wald bietet zusammenhängende Bergwaldreviere mit Rot-, Reh- und Schwarzwild, das Thüringer Becken dagegen fruchtbare Feldreviere mit hoher Rehwilddichte. Der ehemalige Grenzstreifen — heute Grünes Band — durchzieht das Land als Biotopverbund und bringt in den angrenzenden Revieren besondere Auflagen mit sich.

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Aktuelle Angebote: Jagdrevier in Thüringen

Jäger suchen in Thüringen

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Jagd in Thüringen

Thüringen ist ein waldreiches Land mit klarer Gliederung: Der Thüringer Wald und der Frankenwald bieten Höhenreviere mit Rot-, Reh- und Schwarzwild, der Hainich als Buchenwald-Nationalparkregion prägt den Westen, die Rhön den Südwesten und der Kyffhäuser mit seinem bekannten Muffelwildvorkommen den Norden. Dazwischen liegt das Thüringer Becken, ein ertragreiches Ackerbaugebiet mit hohen Rehwilddichten und starkem Schwarzwildaufkommen.

Prägende Wildarten in Thüringen

RehwildRotwildSchwarzwildMuffelwildDamwild

Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Thüringen?

Für ein Revier werden üblicherweise 8 bis 22 Euro je Hektar und Jahr verlangt. Rotwildreviere im Thüringer Wald und im Hainich liegen darüber.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Thüringen

Das Thüringer Jagdgesetz sieht für Schalenwild Abschusspläne vor, bei Rehwild in vereinfachter Form. Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildgebiete konzentriert. Ein Schwerpunkt der jüngeren Novellen liegt auf der Waldverjüngung: In Gebieten mit erheblichen Verbissschäden können die Behörden erhöhte Abschussvorgaben festsetzen, was bei Waldrevieren vor Vertragsschluss geprüft werden sollte.

Maßgeblich ist das Thüringer Jagdgesetz (ThürJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Thüringen achten sollten

Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.

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