Jagdrevier in Saarbrücken pachten
Bei rund 2.500 Quadratkilometern Landesfläche ist das Angebot naturgemäß begrenzt. Die größten Waldgebiete liegen im Hochwald und im Warndt, dort auch das meiste Schwarzwild. Reviere wechseln selten und werden meist im Bestand weitergegeben. Wer nicht warten will, sollte den Blick über die Grenze nach Rheinland-Pfalz oder ins französische Lothringen richten.
Auf der Karte ansehenNichts Passendes in Saarbrücken?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Saarbrücken sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Saarland
In Saarbrücken selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Saarland.
Jagd in Saarbrücken
Saarbrücken liegt an der Grenze zu Frankreich, umgeben vom Warndt im Westen und dem Saarkohlenwald im Norden. Der Warndt ist bundesweit für sein Muffelwildvorkommen bekannt; Schwarzwild erreicht in den Buchen- und Eichenwäldern der Region sehr hohe Dichten und ist die prägende Wildart. Nach Norden steigt das Gelände in den Saar-Hunsrück mit größeren, zusammenhängenden Waldrevieren.
Prägende Wildarten in Saarbrücken
Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Saarbrücken?
Das Saarland ist klein und die Jägerdichte hoch — Reviere werden selten frei, Begehungsscheine sind die übliche Einstiegsform. Für ein Revier werden üblicherweise 15 bis 35 Euro je Hektar und Jahr aufgerufen. Das Angebot ist klein, weil das Land insgesamt wenig Fläche hat.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Saarland
Das Saarländische Jagdgesetz folgt weitgehend dem Bundesjagdgesetz. Bei der Schwarzwildbejagung hat das Land die Rahmenbedingungen mehrfach gelockert, unter anderem bei der Nachtjagd und beim Einsatz von Nachtzieltechnik, um Wildschäden und Tierseuchenrisiken zu begrenzen. Für Schalenwild besteht Abschussplanpflicht; Rehwildabschüsse werden zwischen Revierinhaber und Behörde vereinbart.
Maßgeblich ist das Saarländisches Jagdgesetz (SJG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Saarbrücken achten sollten
Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.