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Jagdrevier in Magdeburg pachten

Die Altmark und die Börde bieten große, zusammenhängende Reviere aus ehemaligem Gutsbesitz. Im Harz prägt der Borkenkäferschaden das Bild und hat dem Rotwild großflächig neue Äsung verschafft. Die Elbaue ist ein Sonderfall: Auenwald, Schwarzwild und regelmäßiges Hochwasser, das die Bejagung zeitweise unmöglich macht — das gehört in die Kalkulation.

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Aktuelle Angebote: Jagdrevier in Magdeburg

Jagd in Magdeburg

Magdeburg liegt an der Elbe zwischen Börde und Heide. Westlich der Stadt erstreckt sich die Magdeburger Börde, eines der ertragreichsten Ackerbaugebiete Deutschlands, mit hohen Rehwilddichten und erheblichen Schwarzwildschäden im Mais und in Zuckerrüben. Nördlich beginnt die Colbitz-Letzlinger Heide — ein sehr großes, zusammenhängendes Heide- und Waldgebiet mit Dam-, Muffel- und Rotwild und einem der wildreichsten Reviere Mitteldeutschlands.

Prägende Wildarten in Magdeburg

RehwildSchwarzwildDamwildMuffelwildRotwild

Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Magdeburg?

Die Reviere sind groß und die Pachtzinsen niedrig; für Reviersuchende aus Braunschweig, Hannover und Berlin ist die Region gut erreichbar. Für ein Revier werden üblicherweise 8 bis 20 Euro je Hektar und Jahr aufgerufen. Die Reviere sind groß, sodass auch bei niedrigem Hektarsatz nennenswerte Jahresbeträge zusammenkommen.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Sachsen-Anhalt

Das Landesjagdgesetz Sachsen-Anhalt erlaubt Rotwild landesweit und schreibt für Schalenwild Abschusspläne vor; bei Rehwild bestehen vereinfachte Verfahren. Für den Harz gelten wegen des Nationalparks und der großflächigen Borkenkäferschäden besondere Abstimmungen zwischen Forst- und Jagdbehörden, die sich unmittelbar auf Abschusshöhe und Bejagungsart in angrenzenden Revieren auswirken.

Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Sachsen-Anhalt (LJagdG LSA) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Magdeburg achten sollten

Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, den Wildschadensersatz, laufende Abschussvereinbarungen und den Zustand der Reviereinrichtungen. Das Bundesjagdgesetz verlangt eine Pachtdauer von mindestens fünf Jahren; in der Praxis werden Niederwildreviere für neun, Hochwildreviere für zwölf Jahre vergeben.

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