JagdGelegenheiten24 Logo

Jagdpacht in Ungarn

Eine Jagdpacht nach deutschem Muster gibt es in Ungarn nicht. Wo ein Angebot so genannt wird, geht es meist um einen Anteil an einer Jagdgesellschaft oder um einen Vertrag mit einem Jagdbetrieb, mit fester Laufzeit und Abschussplan. Ein deutscher Pachtvertrag ist dort nicht gültig; ziehen Sie vor der Unterschrift einen ungarischen Rechtsanwalt hinzu.

Auf der Karte ansehen

Nichts Passendes in Ungarn?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Ungarn sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

In Ungarn ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Bayern.

Jagd in Ungarn

Ungarn ist ein Jagdland mit großer Tradition, und besonders Hirsche aus Transdanubien und aus den Hügelländern gelten seit Jahrzehnten als stark. Im Westen und Süden, in Somogy, Tolna und Baranya, wechseln große Laubwaldflächen mit Feldern und Auen, im Norden bilden Mátra, Bükk und Zemplén die Mittelgebirge, und die Große Tiefebene ist Niederwildland mit Feldhase und Fasan. Schwarzwild gibt es überall, Muffelwild und Damwild kommen in vielen Revieren vor, und die Jagdzeiten für Schwarzwild und Muffelwidder reichen weit über das deutsche Maß hinaus.

Prägende Wildarten in Ungarn

RotwildDamwildRehwildSchwarzwildMuffelwildFasanFeldhaseFuchs

Was kostet eine Jagdpacht in Ungarn?

Pachtzinsen lassen sich für Ungarn nicht allgemein angeben. Üblich ist, dass das Jagdrecht über Jagdgesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung ausgeübt wird; was ein Einstieg kostet, hängt von Fläche, Wildbesatz und der Gesellschaft ab.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Jagdrecht in Ungarn

Das ungarische Jagdgesetz stammt von 1996. Wie in Deutschland gehört das Jagdrecht dem Grundeigentümer, ausgeübt wird es aber nur gemeinschaftlich. Die Eigentümer eines Jagdgebiets bilden eine Gemeinschaft, die das Recht selbst nutzt oder an einen Dritten, meist eine Jagdgesellschaft oder einen Betrieb, vergibt. Ein Jagdgebiet muss eine Mindestgröße von 3.000 Hektar haben. Für die Jagd braucht jeder, auch ein Gast, einen gültigen ungarischen Jagdschein (Jagdkarte); Ausländer erhalten eine befristete Gastjagderlaubnis, in der Regel auf der Grundlage einer Einladung. Dazu kommen eine Jagdhaftpflicht- und Unfallversicherung, bei Ausländern der Europäische Feuerwaffenpass und in der Regel die Begleitung durch einen Jagdführer. Jagdzeiten, Abschusspläne und Trophäenregeln ändern sich; klären Sie sie vor der Reise beim Veranstalter und bei der zuständigen Behörde.

Maßgeblich ist das Jagdgesetz (Gesetz Nr. LV von 1996 über Wildschutz, Wildbewirtschaftung und Jagd) in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einer Jagdpacht in Ungarn achten sollten

Klären Sie Laufzeit und Verlängerung, Wildschaden, Abschussplanung, Hegeverpflichtungen und was bei Ausscheiden aus der Gesellschaft gilt. Ein Vertrag nach deutschem Muster ist hier nicht gültig; ziehen Sie vor Unterschrift einen ungarischen Rechtsanwalt hinzu.

Weitere Jagdmöglichkeiten in Ungarn

Jagdpacht in benachbarten Regionen