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Jagdgelegenheit in Ungarn

Ungarn ist ein gefragtes Gastjagdland für deutsche Jäger: Rehbock ab Mitte April, Hirsch und Muffelwild im Herbst, Damwild im Oktober, Schwarzwild das ganze Jahr. Die meisten Angebote kommen von Jagdgesellschaften und Veranstaltern und enthalten Führer und Unterkunft. Prüfen Sie Einladung, Feuerwaffenpass, Versicherung und die aktuelle Lage bei der Afrikanischen Schweinepest, bevor Sie buchen.

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Nichts Passendes in Ungarn?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Ungarn sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

In Ungarn ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Bayern.

Jagd in Ungarn

Ungarn ist ein Jagdland mit großer Tradition, und besonders Hirsche aus Transdanubien und aus den Hügelländern gelten seit Jahrzehnten als stark. Im Westen und Süden, in Somogy, Tolna und Baranya, wechseln große Laubwaldflächen mit Feldern und Auen, im Norden bilden Mátra, Bükk und Zemplén die Mittelgebirge, und die Große Tiefebene ist Niederwildland mit Feldhase und Fasan. Schwarzwild gibt es überall, Muffelwild und Damwild kommen in vielen Revieren vor, und die Jagdzeiten für Schwarzwild und Muffelwidder reichen weit über das deutsche Maß hinaus.

Prägende Wildarten in Ungarn

RotwildDamwildRehwildSchwarzwildMuffelwildFasanFeldhaseFuchs

Was kostet eine Jagdgelegenheit in Ungarn?

Abgerechnet wird bei Hirsch, Damhirsch, Muffelwidder und Rehbock nach Trophäenstärke, meist als Abschussgebühr plus Tagessatz für Unterkunft und Führer; Schwarzwild und Niederwild werden häufig pauschal je Jagdtag oder je Strecke berechnet. Die Preislisten der Veranstalter weichen stark voneinander ab, ein Vergleich lohnt sich.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Jagdrecht in Ungarn

Das ungarische Jagdgesetz stammt von 1996. Wie in Deutschland gehört das Jagdrecht dem Grundeigentümer, ausgeübt wird es aber nur gemeinschaftlich. Die Eigentümer eines Jagdgebiets bilden eine Gemeinschaft, die das Recht selbst nutzt oder an einen Dritten, meist eine Jagdgesellschaft oder einen Betrieb, vergibt. Ein Jagdgebiet muss eine Mindestgröße von 3.000 Hektar haben. Für die Jagd braucht jeder, auch ein Gast, einen gültigen ungarischen Jagdschein (Jagdkarte); Ausländer erhalten eine befristete Gastjagderlaubnis, in der Regel auf der Grundlage einer Einladung. Dazu kommen eine Jagdhaftpflicht- und Unfallversicherung, bei Ausländern der Europäische Feuerwaffenpass und in der Regel die Begleitung durch einen Jagdführer. Jagdzeiten, Abschusspläne und Trophäenregeln ändern sich; klären Sie sie vor der Reise beim Veranstalter und bei der zuständigen Behörde.

Maßgeblich ist das Jagdgesetz (Gesetz Nr. LV von 1996 über Wildschutz, Wildbewirtschaftung und Jagd) in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einer Jagdgelegenheit in Ungarn achten sollten

Ausländische Jäger brauchen einen ungarischen Jagdschein auf Basis einer Einladung, den Europäischen Feuerwaffenpass, eine Jagdhaftpflicht- und Unfallversicherung und werden vom Führer begleitet. Schalldämpfer, Nachtsichttechnik und halbautomatische Büchsen sind nicht erlaubt oder eingeschränkt; klären Sie das vorab. Fragen Sie nach der Abrechnung der Trophäen und nach der Lage bei der Afrikanischen Schweinepest.

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