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Jagdpacht in der Rhön

Der Pachtzins bewegt sich in Hessen stark nach Lage: Im Umland von Frankfurt zahlt man das Doppelte dessen, was in Nordhessen üblich ist. Rechnen Sie den Wildschaden mit — in der Wetterau und im Ried sorgen Mais und Raps für erhebliche Schwarzwildschäden, die der Pächter trägt. Die Pachtdauer beträgt meist neun bis zwölf Jahre.

Nichts Passendes in der Rhön?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in der Rhön sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Hessen

In der Rhön selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Hessen.

Jagd in der Rhön

Die Rhön liegt im Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen und ist als „Land der offenen Fernen" eine ungewöhnliche Jagdlandschaft: weite Bergwiesen und Basaltkuppen wechseln mit Buchenwäldern und Mooren. Rehwild steht in den offenen Lagen in hoher Dichte und lässt sich gut ansprechen, Schwarzwild nutzt die Waldinseln, und aus den angrenzenden Gebieten wechselt Rotwild ein. Der Biosphärenreservatsstatus prägt die Bewirtschaftung: viel Naturschutzfläche, entsprechend abgestimmte Bejagung.

Prägende Wildarten in der Rhön

RehwildSchwarzwildRotwildMuffelwild

Was kostet eine Jagdpacht in der Rhön?

Eine der zugänglicheren Regionen Mittel­deutschlands, weil sich drei Bundesländer treffen und die Jägerdichte in allen dreien niedrig ist. Der Pachtzins liegt meist zwischen 20 und 45 Euro je Hektar und Jahr. Hessen erhebt in vielen Landkreisen Jagdsteuer; rechnen Sie zusätzlich mit Wildschadensersatz, der in den Ackerbaugebieten der Wetterau erheblich ausfallen kann.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Hessen

Das Hessische Jagdgesetz und die Hessische Jagdverordnung setzen den Rahmen. Rotwild darf sich nur in den ausgewiesenen Rotwildgebieten dauerhaft aufhalten; außerhalb gilt eine strikte Bejagungspflicht. Die Abschussplanung für Schalenwild erfolgt in mehrjährigen Zeiträumen und stützt sich auf die Wildschadenssituation im Wald. Für Rehwild ist die Abschussplanung in weiten Teilen zugunsten von Vereinbarungen zwischen Revierinhaber und Behörde gelockert.

Maßgeblich ist das Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einer Jagdpacht in der Rhön achten sollten

Jagdpachtfähig ist nur, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt (§ 11 Abs. 5 BJagdG). Der Pachtzins allein sagt wenig — entscheidend sind die Nebenkosten. Lassen Sie sich die Wildschadensregelung, die Abschusszahlen der Vorjahre und bestehende Verträge über Ansitzeinrichtungen vor Vertragsschluss zeigen.

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