Begehungsschein in der Rhön
Hessen hat ein ungewöhnlich dichtes Angebot an Begehungsscheinen, weil HessenForst sie im Staatswald regelmäßig und öffentlich ausschreibt — für Jäger ohne örtliche Verwurzelung der wichtigste Weg überhaupt. Im Taunus und im Rhein-Main-Gebiet ist die Nachfrage hoch und die Preise entsprechend, im Vogelsberg, in der Rhön und im Waldecker Land bleibt es deutlich günstiger.
Nichts Passendes in der Rhön?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in der Rhön sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Hessen
In der Rhön selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Hessen.
Jagd in der Rhön
Die Rhön liegt im Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen und ist als „Land der offenen Fernen" eine ungewöhnliche Jagdlandschaft: weite Bergwiesen und Basaltkuppen wechseln mit Buchenwäldern und Mooren. Rehwild steht in den offenen Lagen in hoher Dichte und lässt sich gut ansprechen, Schwarzwild nutzt die Waldinseln, und aus den angrenzenden Gebieten wechselt Rotwild ein. Der Biosphärenreservatsstatus prägt die Bewirtschaftung: viel Naturschutzfläche, entsprechend abgestimmte Bejagung.
Prägende Wildarten in der Rhön
Was kostet ein Begehungsschein in der Rhön?
Eine der zugänglicheren Regionen Mitteldeutschlands, weil sich drei Bundesländer treffen und die Jägerdichte in allen dreien niedrig ist. Begehungsscheine kosten in Hessen meist 600 bis 2.500 Euro im Jahr. Im Rhein-Main-Gebiet, im Taunus und rund um Kassel wird das obere Ende verlangt; in Nordhessen, im Vogelsberg und in der Rhön sind Scheine deutlich günstiger und auch häufiger zu bekommen.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Hessen
Das Hessische Jagdgesetz und die Hessische Jagdverordnung setzen den Rahmen. Rotwild darf sich nur in den ausgewiesenen Rotwildgebieten dauerhaft aufhalten; außerhalb gilt eine strikte Bejagungspflicht. Die Abschussplanung für Schalenwild erfolgt in mehrjährigen Zeiträumen und stützt sich auf die Wildschadenssituation im Wald. Für Rehwild ist die Abschussplanung in weiten Teilen zugunsten von Vereinbarungen zwischen Revierinhaber und Behörde gelockert.
Maßgeblich ist das Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem Begehungsschein in der Rhön achten sollten
Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.