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Begehungsschein in Tirol

Tirol ist der schwierigste Markt im deutschsprachigen Raum. Abschussverträge werden meist nicht pauschal, sondern für einzelne Stücke vergeben, und die Vergabe läuft stark über persönliche Bekanntschaft. Die Österreichischen Bundesforste schreiben ihre Reviere und Verträge öffentlich aus — das ist praktisch der einzige offene Zugang für Jäger ohne Verwurzelung im Tal.

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Nichts Passendes in Tirol?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Tirol sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

In Tirol ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Salzburg, Bayern.

Jagd in Tirol

Tirol ist Hochgebirgsjagd in Reinform. Vom Karwendel über die Zillertaler und Ötztaler Alpen bis zu den Hohen Tauern in Osttirol liegen die Reviere überwiegend zwischen 1.000 und 3.000 Metern; ein einzelnes Revier kann mehrere tausend Hektar umfassen, von denen ein guter Teil Fels und Gletscher ist. Prägend sind Gams- und Rotwild, dazu Murmeltier und Birkwild. Steinwild kommt in mehreren Kolonien vor, wird aber nur nach strenger Kontingentierung bejagt. Rehwild bleibt auf die Talstufen und die unteren Hanglagen beschränkt.

Prägende Wildarten in Tirol

RehwildRotwildGamswildSteinwildMurmeltierBirkwild

Was kostet ein Begehungsschein in Tirol?

Abschussverträge sind in Tirol meist an einzelne Stücke gebunden statt an eine Jahrespauschale. Wo pauschal abgerechnet wird, liegen die Beträge häufig zwischen 1.500 und 4.000 Euro im Jahr — Tirol ist das teuerste Jagdland Österreichs.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Tirol

Ein Eigenjagdgebiet setzt in Tirol 115 Hektar zusammenhängende Fläche voraus. Eine Tiroler Besonderheit ist die Berufsjägerpflicht: Reviere ab einer bestimmten Größe müssen einen geprüften Berufsjäger oder Jagdschutzorgan beschäftigen, was die laufenden Kosten spürbar erhöht. Die Jagdkarte wird jährlich gelöst, die deutsche Jägerprüfung wird anerkannt. Schalenwild unterliegt dem Abschussplan, für Steinwild gelten gesonderte, sehr enge Kontingente.

Maßgeblich ist das Tiroler Jagdgesetz 2004 in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein in Tirol achten sollten

Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten und wie viele Stücke freigegeben sind, wem das Wildbret gehört und wie die Trophäe bewertet wird. Nötig ist außerdem eine gültige Jagdkarte des Bundeslandes; sie schließt die Jagdhaftpflicht ein und wird jährlich bei der Bezirksverwaltungsbehörde gelöst. Die deutsche Jägerprüfung wird für die Ausstellung anerkannt.

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