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Begehungsschein in Bremen

Das Angebot im Land Bremen ist klein, aber es existiert: In den Marschgebieten der Wesermarsch und rund um das Blockland vergeben Pächter Begehungsscheine, vor allem für die Gänse- und Entenjagd. Wer sich für Wasserwild interessiert, findet hier eine Nische, die es im Binnenland so nicht gibt. Für alles andere lohnt der Blick ins niedersächsische Umland.

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Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung

In Bremen ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Niedersachsen.

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Jagd in Bremen

Bremen ist das kleinste Jagdland Deutschlands, hat aber mit Blockland, Werderland und den Wümmewiesen ausgesprochen eigene Reviere: nasses Grünland, Gräben und Feuchtwiesen mit hohem Wasserwildaufkommen. Rehwild steht in den Randlagen, Feldhase und Fuchs sind über die Marsch verteilt, und im Herbst rasten große Zahlen nordischer Gänse in den Niederungen.

Prägende Wildarten in Bremen

RehwildFeldhaseWildgänseEntenFuchs

Was kostet ein Begehungsschein in Bremen?

Das Angebot ist klein; wo Begehungsscheine vergeben werden, liegen sie meist zwischen 300 und 800 Euro im Jahr. Unentgeltliche Begehungsscheine gegen Mitarbeit sind in den Marschrevieren verbreiteter als Zahlungsbegehungsscheine.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Bremen

Das Bremische Jagdgesetz folgt weitgehend dem Bundesjagdgesetz und ergänzt es um Regelungen für den stadtstaatlichen Sonderfall: viele befriedete Bezirke, kurze Abstände zur Wohnbebauung und ein hoher Anteil an Naturschutzgebieten, in denen die Jagd eingeschränkt ist. Die Bejagung von Wasserwild unterliegt zusätzlichen naturschutzrechtlichen Auflagen, insbesondere in den Wümmewiesen.

Maßgeblich ist das Bremisches Jagdgesetz (BremJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein in Bremen achten sollten

Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.

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