Jagdrevier in Salzburg pachten
Das Land zieht sich als schmales Band von der Stadt bis an den Alpenhauptkamm und wird dabei immer hochalpiner. Ein Eigenjagdgebiet setzt 115 Hektar voraus. Salzburg gliedert die Rotwildbewirtschaftung in Wildregionen mit gemeinsamen Abschussplänen und Fütterungskonzepten — wer hier pachtet, jagt nicht allein, sondern im Verbund mit den Nachbarn.
Aktuelle Angebote: Jagdrevier in Salzburg
Jagd in Salzburg
Das Land Salzburg zieht sich als schmales Band von der Stadt bis an den Alpenhauptkamm und wird dabei immer hochalpiner. Im Flachgau prägen Grünland, Moore und Mischwald strukturreiche Rehwildreviere; im Pongau und Pinzgau beginnt das Gebirge mit Gams- und Rotwild, und die Hohen Tauern im Süden mit dem Nationalpark bringen Steinwild und Murmeltier. Der Lungau ist ein Hochtal für sich — rauer, schneereicher und mit eigener Rotwildtradition. Schwarzwild dringt seit Jahren aus dem Norden in die Talböden vor.
Prägende Wildarten in Salzburg
Was kostet ein eigenes Jagdrevier in Salzburg?
Reviere werden meist mit 10 bis 30 Euro je Hektar und Jahr bewertet. Die Gebirgsreviere sind großflächig, sodass die Jahressumme auch bei niedrigem Hektarsatz beträchtlich ausfällt.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Salzburg
Ein Eigenjagdgebiet erfordert im Land Salzburg 115 Hektar zusammenhängende Fläche. Die Jagdkarte wird jährlich gelöst und schließt die Haftpflichtversicherung ein; die deutsche Jägerprüfung wird anerkannt. Schalenwild unterliegt dem Abschussplan. Salzburg hat die Rotwildbewirtschaftung in Wildregionen gegliedert, für die gemeinsame Abschusspläne und Fütterungskonzepte gelten — der einzelne Pächter ist also stärker an die Nachbarn gebunden als in Deutschland üblich.
Maßgeblich ist das Salzburger Jagdgesetz 1993 in der jeweils geltenden Fassung.
Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier in Salzburg achten sollten
Die Jagdpacht läuft in Österreich in landesweit einheitlichen Jagdperioden: Alle Reviere eines Bundeslandes werden zum selben Stichtag neu vergeben, dazwischen kommt kaum etwas auf den Markt. Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, die Abschusspläne der Vorjahre, die Fütterungspflicht in der Notzeit und den Zustand der Reviereinrichtungen.
