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Begehungsschein im Odenwaldkreis

Hessen hat ein ungewöhnlich dichtes Angebot an Begehungsscheinen, weil HessenForst sie im Staatswald regelmäßig und öffentlich ausschreibt — für Jäger ohne örtliche Verwurzelung der wichtigste Weg überhaupt. Im Taunus und im Rhein-Main-Gebiet ist die Nachfrage hoch und die Preise entsprechend, im Vogelsberg, in der Rhön und im Waldecker Land bleibt es deutlich günstiger.

Nichts Passendes im Odenwaldkreis?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Odenwaldkreis sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Hessen

Im Odenwaldkreis selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Hessen.

Jagd im Odenwaldkreis

Der Odenwaldkreis um Erbach und Michelstadt ist einer der waldreichsten Kreise Hessens — gut die Hälfte der Fläche ist bewaldet, überwiegend Buche und Fichte auf Buntsandstein. Der Kreis liegt im ausgewiesenen Rotwildgebiet Odenwald und beherbergt zusätzlich eine der bekanntesten Muffelwildpopulationen Deutschlands. Schwarzwild erreicht in den eichenreichen Lagen hohe Dichten, Rehwild steht flächendeckend. Die tief eingeschnittenen Täler und der hohe Anteil an Privat- und Kommunalwald prägen die Reviergrößen: viele Reviere zwischen 200 und 500 Hektar.

Prägende Wildarten im Odenwaldkreis

RehwildSchwarzwildRotwildMuffelwildDamwild

Was kostet ein Begehungsschein im Odenwaldkreis?

Der Odenwaldkreis ist eine der wenigen hessischen Regionen, in denen regelmäßig ganze Reviere frei werden — die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet hält die Nachfrage aber hoch. Begehungsscheine kosten in Hessen meist 600 bis 2.500 Euro im Jahr. Im Rhein-Main-Gebiet, im Taunus und rund um Kassel wird das obere Ende verlangt; in Nordhessen, im Vogelsberg und in der Rhön sind Scheine deutlich günstiger und auch häufiger zu bekommen.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Hessen

Das Hessische Jagdgesetz und die Hessische Jagdverordnung setzen den Rahmen. Rotwild darf sich nur in den ausgewiesenen Rotwildgebieten dauerhaft aufhalten; außerhalb gilt eine strikte Bejagungspflicht. Die Abschussplanung für Schalenwild erfolgt in mehrjährigen Zeiträumen und stützt sich auf die Wildschadenssituation im Wald. Für Rehwild ist die Abschussplanung in weiten Teilen zugunsten von Vereinbarungen zwischen Revierinhaber und Behörde gelockert.

Maßgeblich ist das Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein im Odenwaldkreis achten sollten

Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.

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