Begehungsschein im Hochsauerlandkreis
In Nordrhein-Westfalen ist der Begehungsschein für die meisten der einzig realistische Zugang: Das Land ist dicht besiedelt, die Reviere sind klein und fest vergeben. Wald und Holz NRW schreibt Scheine im Staatswald aus. Im Sauerland, in der Eifel und im Weserbergland ist das Angebot spürbar besser als im Ruhrgebiet und am Niederrhein, wo sich viele Jäger auf wenig Fläche verteilen.
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Jäger suchen im Hochsauerlandkreis
Diese Jäger suchen aktuell eine Jagdmöglichkeit in der Region. Wenn Sie ein Revier zu vergeben haben, können Sie sie direkt ansprechen — alle Gesuche im Hochsauerlandkreis ansehen.
Begehungsschein/Begleitung, Mithilfe Revier in Arnsberg und Umgebung (+~30 KM)
ARNSBERG, NORDRHEIN-WESTFALEN
Waidmannsheil! Ich bin 26 Jahre alt und seit etwa einem Jahr Jungjäger. Ich suche auf diesem Wege nach einer passenden Jagdgelegenheit bzw. jagdlichem Anschluss in der näheren Umgebung. Leider hatte ich bisher noch nicht das Glück, einen festen jagdlichen Anschluss zu finden. Umso mehr würde ich mich freuen, Teil einer aufgeschlossenen Jagdgemeinschaft zu werden und mich dort zuverlässig und engagiert einzubringen. Jagdlich bin ich bereits gut ausgestattet und konnte erste Erfahrungen insbesondere bei der Raubwildbejagung sammeln. Ich bin ein zuverlässiger und unkomplizierter Mensch, packe bei anfallenden Arbeiten gerne mit an und bin mir bewusst, dass Jagd nicht nur aus dem Ansitz besteht. Ein respektvoller Umgang miteinander, waidgerechtes Jagen und die Bereitschaft, sich auch außerhalb der eigentlichen Jagd einzubringen, sind für mich selbstverständlich. Ob als Begehungsschein, Pirschbezirk, gelegentliche Jagdmöglichkeit oder einfach als Anschluss an eine nette Jagdgemeinschaft – grundsätzlich bin ich für verschiedene Möglichkeiten offen. Falls jemand eine passende Möglichkeit kennt oder noch Unterstützung in seinem Revier sucht, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen. Vielen Dank, Waidmannsheil ~L.Weber
Jäger sucht Revier
Sucht eine Jagdgelegenheit
Suche Begehungsschein Umkreis 100 Kilometer um Werl
SOEST, NORDRHEIN-WESTFALEN
Ich 42, 16 JJ, beruflich und privat in geordneten Verhältnissen. Suche per sofort, oder alternativ zum nächsten Jagdjahr, eine Jagdmöglichkeit im Großraum HSK/SO/WAF/PB/HX/BI in Form BGS, Mitpacht oder Revierteil. Ich selbst stamme aus einer jagdlichen Familie mit landwirtschaftlichen Hintergrund. Bin kein „Wochenend“ oder Freizeitjäger, bin also auch gerne unter der Woche aktiv. Waidgerechtigkeit ist selbstverständlich, Jagdneid ist mir persönlich fremd. Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen und den direkten Austausch. Waidmannsheil
Markus Eich
Sucht eine Jagdgelegenheit
Hochsauerland
HOCHSAUERLANDKREIS, NORDRHEIN-WESTFALEN
Jungjäger von 67 Jahren sucht Jagdmöglichkeit
Joachim Reschke
Sucht eine Jagdgelegenheit
Jagd im Hochsauerlandkreis
Der Hochsauerlandkreis ist der flächengrößte Kreis Nordrhein-Westfalens und dessen wichtigstes Hochwildgebiet. Das Rothaargebirge um Winterberg und Schmallenberg trägt ausgewiesene Rotwildbezirke, dazu kommen Rehwild in allen Lagen und ein wachsender Schwarzwildbestand. Die Sturm- und Borkenkäferschäden der letzten Jahre haben große Freiflächen hinterlassen — das hat die Reviere sichtbar verändert: mehr Äsung, bessere Sicht auf Bewegungsjagden, zugleich höherer Verbissdruck auf die Wiederaufforstung.
Prägende Wildarten im Hochsauerlandkreis
Was kostet ein Begehungsschein im Hochsauerlandkreis?
Deutlich günstiger als das Rheinland und für Reviersuchende aus dem Ruhrgebiet die realistischste Region mit Hochwild. Nordrhein-Westfalen ist der teuerste Markt für Begehungsscheine: 800 bis 3.000 Euro im Jahr sind im Rheinland und im Ruhrgebiet keine Seltenheit. Im Sauerland, in der Eifel und im Ostwestfälischen liegen die Preise spürbar niedriger.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Nordrhein-Westfalen
Das Landesjagdgesetz NRW wurde 2015 grundlegend umgestaltet und 2018 in Teilen wieder zurückgenommen; der heutige Stand liegt näher am Bundesjagdgesetz als die Fassung dazwischen. Rotwild ist auf ausgewiesene Rotwildbezirke — unter anderem Eifel, Arnsberger Wald, Egge und Rothaargebirge — beschränkt. Für Schalenwild gilt Abschussplanpflicht, für Rehwild bestehen vereinfachte Verfahren. Wegen der dichten Besiedlung sind Sicherheitsabstände und befriedete Bezirke ein zentrales Thema jeder Reviersuche.
Maßgeblich ist das Landesjagdgesetz Nordrhein-Westfalen (LJG-NRW) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem Begehungsschein im Hochsauerlandkreis achten sollten
Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.