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Jagdrevier im Burgenland pachten

Das Burgenland ist Österreichs flachstes Land und das jagdliche Gegenstück zum Alpenraum: Schilfgürtel, Salzlacken und weite Ackerflächen am Neusiedler See, Eichen- und Kastanienwälder im Süden. Ein Eigenjagdgebiet setzt 115 Hektar voraus. Der Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel nimmt einen erheblichen Teil der Fläche aus der Bejagung.

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Jagd im Burgenland

Das Burgenland ist Österreichs östlichstes und flachstes Bundesland und jagdlich das Gegenstück zum Alpenraum. Um den Neusiedler See liegt der Seewinkel mit Schilfgürteln, Salzlacken und weiten Ackerflächen — ein Niederwild- und Wasserwildgebiet von europäischem Rang, in dem noch klassisch getrieben wird. Nach Süden hin wird das Land hügeliger und waldreicher; im Südburgenland und im Bezirk Oberwart prägen Eichen- und Kastanienwälder Reviere mit Reh-, Rot- und starkem Schwarzwild. Der Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel nimmt einen Teil der Fläche aus der Bejagung.

Prägende Wildarten im Burgenland

RehwildSchwarzwildRotwildFasanFeldhaseWildenten

Was kostet ein eigenes Jagdrevier im Burgenland?

Reviere werden meist mit 20 bis 45 Euro je Hektar und Jahr bewertet. Die Niederwildreviere im Seewinkel gehören zu den gesuchtesten und teuersten Flächen Österreichs.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht im Burgenland

Ein Eigenjagdgebiet setzt im Burgenland 115 Hektar zusammenhängende Fläche voraus. Die Jagdkarte wird jährlich gelöst und schließt die Haftpflichtversicherung ein; die deutsche Jägerprüfung wird anerkannt. Für Schalenwild gilt der Abschussplan. Wegen der Grenzlage zu Ungarn spielt die grenzüberschreitende Schwarzwildbewirtschaftung eine besondere Rolle — die Afrikanische Schweinepest hat hier zu eigenen Melde- und Bejagungsauflagen geführt.

Maßgeblich ist das Burgenländisches Jagdgesetz 2004 in der jeweils geltenden Fassung.

Worauf Sie bei einem eigenen Jagdrevier im Burgenland achten sollten

Die Jagdpacht läuft in Österreich in landesweit einheitlichen Jagdperioden: Alle Reviere eines Bundeslandes werden zum selben Stichtag neu vergeben, dazwischen kommt kaum etwas auf den Markt. Prüfen Sie vor dem Zuschlag die bejagbare Fläche, die Abschusspläne der Vorjahre, die Fütterungspflicht in der Notzeit und den Zustand der Reviereinrichtungen.

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