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Begehungsschein im Erzgebirge

Sachsenforst schreibt Begehungsscheine im Staatswald regelmäßig aus, was den Einstieg berechenbar macht. Im Erzgebirge, in der Lausitz und im Vogtland sind sie günstig; rund um Dresden und Leipzig zieht die Nachfrage die Preise an. Für Jungjäger ist Sachsen eines der zugänglicheren Länder, weil das Angebot im Verhältnis zur Jägerzahl gut dasteht.

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Nichts Passendes im Erzgebirge?

Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber im Erzgebirge sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.

Aktuelle Jagdmöglichkeiten in Sachsen

Im Erzgebirge selbst ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote liegen in Sachsen.

Jagd im Erzgebirge

Das Erzgebirge zieht sich entlang der tschechischen Grenze von Zwickau bis in die Sächsische Schweiz. Fichten- und Mischwälder auf den Kämmen gehen nach Norden in Wiesentäler und Ackerflur über. Das mittlere Erzgebirge trägt eines der wenigen stabilen Rotwildvorkommen Sachsens, Rehwild steht flächendeckend, Schwarzwild nutzt die Tallagen. Die Höhenlagen bringen lange Winter mit sich — Fütterung, Wildschadensverhütung und die Erreichbarkeit der Reviere sind hier ein anderes Thema als im Flachland.

Prägende Wildarten im Erzgebirge

RotwildRehwildSchwarzwildMuffelwild

Was kostet ein Begehungsschein im Erzgebirge?

Einer der zugänglichsten Reviermärkte Sachsens; Pachten werden regelmäßig frei und liegen deutlich unter westdeutschem Niveau. Begehungsscheine kosten in Sachsen meist 300 bis 1.200 Euro im Jahr. Im Umland von Dresden und Leipzig liegen die Preise am oberen Ende, im Erzgebirge und in der Lausitz deutlich darunter.

Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.

Landesjagdrecht in Sachsen

Das Sächsische Jagdgesetz kennt keine Rotwildbezirke; Rotwild darf landesweit vorkommen. Für Schalenwild besteht Abschussplanpflicht, für Rehwild gilt eine vereinfachte, mehrjährige Regelung. Der Wolf unterliegt in Sachsen dem Jagdrecht mit ganzjähriger Schonzeit; für Herdenschutz und Schadensausgleich bestehen eigene Förderprogramme, die für Reviere in der Lausitz praktisch relevant sind.

Maßgeblich ist das Sächsisches Jagdgesetz (SächsJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.

Worauf Sie bei einem Begehungsschein im Erzgebirge achten sollten

Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.

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