Begehungsschein in Brandenburg
Brandenburg ist für Begehungsscheine eines der günstigsten Länder — die Reviere sind groß, die Bevölkerung dünn, und Pächter suchen Mitjäger für Flächen, die sie allein nicht bewältigen. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg vergibt Scheine im Landeswald. Wer aus Berlin kommt, findet eine knappe Stunde hinter dem Ring Angebote zu einem Bruchteil süddeutscher Preise.
Nichts Passendes in Brandenburg?
Stellen Sie ein Gesuch ein — kostenlos und in zwei Minuten. Revierinhaber in Brandenburg sehen, dass Sie suchen, und melden sich direkt bei Ihnen. Das ist gerade dort der schnellere Weg, wo wenig ausgeschrieben wird.
Aktuelle Jagdmöglichkeiten in der Umgebung
In Brandenburg ist gerade nichts ausgeschrieben. Diese Angebote stammen aus Mecklenburg-Vorpommern.
Jagd in Brandenburg
Brandenburg bietet die größten und zugleich günstigsten Reviere im Nordosten. Kiefernforsten der Schorfheide, der Lieberoser Heide und der Lausitz wechseln mit Ackerflur, Seen und Mooren; ehemalige Truppenübungsplätze sind heute wildreiche Großreviere. Rot-, Dam-, Muffel- und Schwarzwild kommen flächendeckend vor, dazu seit einigen Jahren der Wolf, der Ansitz und Bewegungsjagd spürbar verändert hat.
Prägende Wildarten in Brandenburg
Was kostet ein Begehungsschein in Brandenburg?
Begehungsscheine sind in Brandenburg vergleichsweise günstig: 250 bis 1.200 Euro im Jahr sind üblich. Im Berliner Speckgürtel — Barnim, Oder-Spree, Potsdam-Mittelmark — liegen die Preise am oberen Ende, in der Prignitz und der Uckermark deutlich darunter.
Alle Angaben sind Richtwerte aus Inseraten und Marktbeobachtung. Verbindlich ist immer das jeweilige Angebot.
Landesjagdrecht in Brandenburg
Brandenburg kennt keine Rotwildbezirke — Rotwild darf im gesamten Land vorkommen und bejagt werden, was das Land vom Süden Deutschlands unterscheidet. Die Abschussplanung ist für Schalenwild vorgeschrieben, für Rehwild aber in weiten Teilen zugunsten körperlicher Vereinbarungen gelockert. Der Wolf unterliegt dem Jagdrecht, hat jedoch ganzjährige Schonzeit. Eigenjagdbezirke setzen 75 Hektar zusammenhängende Fläche voraus.
Maßgeblich ist das Brandenburgisches Jagdgesetz (BbgJagdG) in der jeweils geltenden Fassung, ergänzend das Bundesjagdgesetz.
Worauf Sie bei einem Begehungsschein in Brandenburg achten sollten
Klären Sie vor der Unterschrift, welche Wildarten freigegeben sind, wie viele Stücke Sie erlegen dürfen, wem das Wildbret gehört und ob Ansitzeinrichtungen mitgenutzt werden dürfen. Ein entgeltlicher Begehungsschein sollte immer schriftlich fixiert werden.